

Shopify wurde 2006 in Ottawa gegründet und ist heute eine weltweit bekannte E-Commerce-Plattform. Besonders kleine Startups haben mit Shopify die Möglichkeit, mit wenigen Vorkenntnissen schnell zu launchen. Shopify hat sich zunehmend
Mit klarem Fokus auf Einfachheit und schnellem Einstieg ist Shopify besonders stark für D2C-Brands und Händler, die ohne technischen Overhead starten wollen. Hosting, Sicherheit und Updates sind vollständig inklusive.
Managed Hosting: mehr Kontrolle bei wenig eigenem Ops-Aufwand.
Beide Systeme verkaufen Produkte online. Shopify setzt auf maximale Standardisierung: schnell live, wenig Aufwand, aber wenig Spielraum. Shopware setzt auf architektonische Freiheit: API-first, Open Source, vollständig anpassbar.
Wer Entwicklungsfreiheit mit vielen Schnittstellen benötigt, stark B2B-fokussiert ist oder regulatorische Anforderungen wie die DSGVO hat, ist mit Shopware exzellent bedient. Für D2C-Brands, Startups und Händler mit Standardprozessen ist Shopify eine starke Wahl: schnell live und ohne Infrastruktur-Aufwand.
Shopware wächst mit dem Business mit, von SaaS bis PaaS, von einfach bis enterprise-komplex. Shopify bietet ausschließlich SaaS: Hosting und Infrastruktur liegen immer bei Shopify und damit auch die Gestaltungsmöglichkeiten


Shopify Plus bietet ein All-inclusive-Modell: Hosting, SSL, Sicherheit und CDN sind im Planpreis enthalten. Beim Payment Service Provider hingegen wird es deutlich komplizierter und vor allem für externe Zahlungsanbieter werden signifikante Gebühren erhoben, die vorab unbedingt einberechnet werden sollten
Shopware hat niedrigere Lizenzkosten, aber Hosting und Wartung kommen separat hinzu. Dafür: volle PSP-Freiheit ohne Transaktionsaufschläge. Für mittlere und große Händler mit hohem GMV dreht sich die TCO-Rechnung oft zugunsten von Shopware. Die GMV-abhängige Preisstruktur wird individuell abgestimmt. Shopware berechnet bei GMV-Wachstum nicht rückwirkend. Wer mit Shopware Rise startet und im Laufe des Jahres die Umsatzschwelle überschreitet, zahlt erst ab dem nächsten Lizenzjahr mehr, nicht rückwirkend auf den gesamten Zeitraum.
| Aspekt | Shopware | Shopify Plus |
|---|---|---|
| Lizenz ab | ab 0 € (Community) ab 600 €/Mon. (SaaS) + Hosting & Entwicklung separat |
ab 25 €/Mon. (Basic) ab 2.100 €/Mon. (Plus) |
| Hosting | separat | inklusive |
| Wartung | extern / Agentur | inkl. Plattform |
| Einstiegskosten | hoch | gering |
| PSP-Freiheit | frei wählbar | Zusatzgebühren |
| Mindestvertrag | kein Lock-in | 1–3 Jahre |
| Kosten-Planbarkeit | variabel | fix |
Shopify Plus deckt einfache B2B-Szenarien gut ab: Firmenkunden-Login, Preislisten und Zahlungsziele lassen sich schnell einrichten. Für komplexeres B2B fehlen jedoch einige Features. Shopify bietet beispielsweise kein RFQ, keine Digital Sales Rooms und keinen frei wählbaren SSO-Anbieter.
Shopware wurde mit einem tiefen Verständnis für B2B-Prozesse entwickelt. Procurement-Hierarchien, Kundengruppen-Management, Angebotsworkflows und vertragsbasierte Preisfindung gehören zum Feature-Set, nicht zu App-basierten Lösungen. Auch bei sehr großen Produktkatalogen mit vielen Varianten und komplexen Echtzeit-Preisberechnungen spielt Shopware seine technische Tiefe aus.
| B2B-Feature | Shopware | Shopify Plus |
|---|---|---|
| Firmenkunden-Login & Preislisten | nativ | nativ (Plus) |
| RFQ / Angebotsanfragen | vorhanden | nicht vorhanden |
| Digital Sales Rooms | vorhanden | nicht vorhanden |
| SSO / Identity Provider | frei wählbar | eingeschränkt |
| Große Produktkataloge | keine Limits | bedingt geeignet |
| Max. Positionen im Warenkorb | unbegrenzt | ~250 Positionen |
Shopify überzeugt durch eine vollständig verwaltete Infrastruktur: Hosting, Updates und Sicherheit laufen automatisch. Mit durchschnittlich 99,9% Verfügbarkeit und automatischer Skalierung braucht es kein eigenes Server-Know-how. Das Hydrogen-Framework ermöglicht zudem Headless-Setups für composable Frontends.
Shopware ist seit 2019 vollständig API-first aufgebaut und headless-fähig, mit vollem Zugriff auf Stack und Infrastruktur. Das ermöglicht tiefes Performance-Tuning und individuelle Konfiguration. Der Preis dafür: Hosting, Wartung und Updates liegen in eigener Verantwortung. Für komplexe B2B-Preisberechnungen und individuelle Checkout-Logik ist Shopware technisch flexibler.
| Technisches Feature | Shopware | Shopify Plus |
|---|---|---|
| API & Integrationen | flexibel | umfangreich |
| Headless Commerce | möglich | möglich |
| Performance Kontrolle | volle Kontrolle | eingeschränkt |
| Serverzugriff | vorhanden | nicht möglich |
| Custom Features | unbegrenzt | limitiert |

Beide Systeme werden von Brands mit sehr hohen Nutzerzahlen und anspruchsvollen Traffic-Situationen erfolgreich eingesetzt. Die Uptime beider Plattformen ist in der Praxis beeindruckend. Der entscheidende Unterschied liegt im Ansatz: Shopify skaliert vollautomatisch im Hintergrund. Shopware gibt mehr Kontrolle, macht sie aber auch zur eigenen Verantwortung.
Bei Shopware hängt die tatsächliche Performance direkt von der gewählten Hosting-Architektur ab. Auf professionell konfigurierter Infrastruktur erreicht Shopware sehr hohe Lasten. Auf einem schwach dimensionierten Setup dagegen deutlich weniger. Es gibt keine pauschale Shopware-Performance, sondern immer eine Kombination aus System und Betrieb.
Wir haben gemeinsam mit maxcluster (offiziellem Recommended Hosting Partner) einen umfangreichen Stresstest mit Shopware 6.7 durchgeführt. Das Ergebnis: Mit der richtigen Infrastruktur lassen sich sehr hohe Produktmengen, Request-Volumina und Bestelllasten verarbeiten.
Shopify übernimmt Hosting, Skalierung und Infrastruktur vollständig. Bei Traffic-Spitzen skaliert die Plattform automatisch, ohne dass der Händler eingreifen muss.












Shopware setzt auf herstellerunabhängige KI-Integration: Mit dem AI Copilot (live) können Produktbeschreibungen generiert und Datenbank-Abfragen in natürlicher Sprache gestellt werden. Die Nexus Engine und das Agentic Commerce Protocol (ACP) befinden sich auf der Roadmap für 2026.
Shopify setzt auf Reichweite: Der Sidekick-Assistent ist live im Admin. "Agentic Storefronts" sollen KI-gestützten Verkauf über ChatGPT und Microsoft Copilot ermöglichen. Im DACH-Markt sind Transaktionen über KI-Assistenten noch nicht verfügbar.



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