8mylez.com https://www.8mylez.com/shopware-wiki/ Fri, 28 Aug 2026 05:30:28 +0000 de-DE hourly 1 Shopware 5 Lieferzeit https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-lieferzeit/ https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-lieferzeit/#comments Tue, 07 Apr 2026 09:52:00 +0000 https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-lieferzeit/ Weiterlesen

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Auf jeder Detailseite eines Shopware Shops wird im Standard ein Text zu der Lieferzeit angezeigt. Wir zeigen dir, wie du den Text verändern kannst und welche Varianten es genau gibt!

Inhaltsverzeichnis

  1. Varianten der Lieferzeit
  2. Text bearbeiten
  3. Hinweis

Folgende Varianten gibt es:

  • Rot für Artikel mit einem Lagerbestand von <= 0, bei dem kein Wert für die Lieferzeit angegeben ist
  • Gelb für Artikel mit einem Lagerbestand von <=0, bei dem ein Wert für die Lieferzeit angegeben ist
  • Grün für Artikel mit einem Lagerbestand > 0

So bearbeitest du den angegebenen Text!

Alle Texte lassen sich in den Textbausteinen bearbeiten. 

Du kannst hierfür gerne unseren kostenlosen Shopware 5 Demoshop verwenden!

Geh hierfür auf Einstellungen  Textbausteine.

Rot (Lagerbestand <=0, kein Wert für Lieferzeit)

Im Standard erscheint hier der Wert “Lieferzeit ca. 5 Tage”. Um den Standard-Text zu verändern, musst du den Textbaustein “DetailDataNotAvailable” bearbeiten.

statusrot

Gelb (Lagerbestand <=0, inkl. Wert für Lieferzeit)

Hier gibt es eine kleine Besonderheit. Die Voraussetzung für diesen Status ist, dass das Feld “Lieferzeit (in Tagen)” in dem Artikel ausgefüllt ist.

Artikel lagerbestand

Wenn du hier den angezeigten Text bearbeiten möchtest, musst die Felder “DetailDataShippingtime”, "DetailDataShippingDays” oder “DetailDataInfoShipping” bearbeiten.

statusgelb

Grün (Lagerbestand > 0)

Wenn der Lagerbestand des Artikels größer als 0 ist, wird im Standard der Text “Sofort versandfertig, Lieferzeit ca. 1-3 Werktage” ausgegeben. Um diesen zu ändern, musst du das Textfeld “DetailDataInfoInStock” ändern.

statusgruen

Hinweis

Nachdem du die Textbausteine geändert und gespeichert hast, musst du den Shop-Cache leeren! 

Solltest du weitere Hilfe benötigen, stehen wir dir als zertifizierte Shopware Agentur zur Seite!


Weitere Shopware Tipps

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Google Tag Manager in Shopware 6 einbinden https://www.8mylez.com/shopware-wiki/google-tag-manager-in-shopware-einbinden/ https://www.8mylez.com/shopware-wiki/google-tag-manager-in-shopware-einbinden/#comments Mon, 23 Mar 2026 14:43:00 +0000 https://www.8mylez.com/shopware-wiki/google-tag-manager-in-shopware-einbinden/ Weiterlesen

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Shopware Google Tag Manager

Der Google Tag Manager bündelt alle Marketing- und Tracking-Codes an einem Ort und dient als Schaltzentrale für alle Tracking- und Marketing-Tags. Wer seinen Shopware-Shop mit Google Ads bewirbt, GA4-Daten auswertet oder Kanäle wie Meta, Pinterest oder Hotjar einsetzt, kommt am Google Tag Manager (GTM) früher oder später nicht vorbei. Statt jeden Code-Schnipsel manuell ins Theme zu schreiben, pflegst du alle Tags direkt im GTM, ohne dass ein Entwickler für jede Änderung eingreifen muss.

Die Integration in Shopware 6 ist deutlich einfacher geworden, da seit Version 6.7.0.0 der GTM offiziell über das Shopware Backend gepflegt werden und direkt mit dem Shopware Cookie Banner verwendet werden kann. Für komplexere Anforderungen mit einem individuellen Cookie Banner gibt es einige Plugins, die eine einfache Integration ermöglichen.


Google Tag Manager: Tags, Trigger & Variablen als Grundbausteine

Tags sind die eigentlichen Code-Schnipsel: der GA4-Tracking-Code, der Meta-Pixel, der Google-Ads-Conversion-Tag. Jeder dieser Tags macht etwas Konkretes, zum Beispiel einen Seitenaufruf an GA4 melden oder einen Kauf an Google Ads übermitteln.

Trigger bestimmen, wann ein Tag ausgelöst wird. Ein Trigger kann ein Seitenaufruf sein, ein Klick auf einen bestimmten Button oder ein benutzerdefiniertes Ereignis wie purchase, das Shopware in den DataLayer schreibt.

Variablen sind dynamische Werte, die Tags und Trigger nutzen. Zum Beispiel die Bestell-ID, der Umsatz oder der Produktname, die aus dem DataLayer ausgelesen und an Google Analytics weitergegeben werden.

Ein Tag feuert genau dann, wenn ein Trigger ausgelöst wird. Die Variablen liefern dabei die konkreten Werte, die der Tag an das jeweilige Tool übergibt.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • GTM ist ein Container. Er verwaltet alle Marketing- und Tracking-Tags zentral. Einmal eingebunden, brauchst Du für neue Tags keinen Code-Einsatz mehr.
  • Es gibt drei Integrationswege in Shopware 6. Nativ im Backend (ab SW 6.7.0.0), per Plugin oder manuell per Code. Welcher passt, hängt vom Anwendungsfall ab.
  • GA4 lässt sich direkt über den GTM betreiben, statt die Property-ID ins Backend einzutragen. Das gibt mehr Kontrolle über Events und DataLayer.
  • Der GTM darf laut Urteil des VG Hannover vom 19. März 2025 bereits in seiner Grundfunktion nur mit vorheriger Einwilligung geladen werden und nicht erst beim Auslösen einzelner Tags.
  • E-Commerce-Tracking braucht einen befüllten DataLayer. Shopware schreibt Events wie purchase, add_to_cart oder view_item in den DataLayer. Ohne diese Daten ist kein Tracking möglich. Shopware sendet diese Events nativ und es gibt auch einige Plugins, welche ein umfangreiches DataLayer zur Verfügung stellen.

Drei Wege, den Google Tag Manager in Shopware 6 einzubinden

Shopware 6 bietet heute drei Wege, den GTM zu integrieren. Sie unterscheiden sich in Aufwand, Flexibilität und Pflege:

Weg Für wen Technischer Aufwand Flexibilität
Nativ im Backend Shop-Betreiber ohne Entwickler Sehr gering Mittel
Plugin Shops mit komplexem E-Commerce-Tracking Gering bis mittel Hoch
Manuell per Code Entwickler, individuelle Anforderungen Hoch Sehr hoch

Ein wichtiger Punkt ist, dass der Google Tag Manager laut aktuellem Urteil (VG Hannover, 19. März 2025) erst nach Zustimmung geladen werden darf. Aus Sicht des Datenschutzes empfiehlt sich demnach, den Google Tag Manager nach Zustimmung des Nutzers auszuspielen. Das ist in allen Varianten möglich

Der native Weg: GTM-ID direkt im Shopware-Backend eintragen

Seit Shopware 6.7.0.0 lässt sich im Backend direkt eine GTM-Container-ID eintragen. Das ist der einfachste Weg und erfordert keine Entwickler-Unterstützung.

Der Pfad im Backend lautet: Shop → Verkaufskanäle → [Dein Verkaufskanal] → Analyse.

Dort trägst Du statt einer GA4-Property-ID (G-XXXXXXX) die GTM-Container-ID (GTM-XXXXXXX) ein. Shopware erkennt das Format ab 6.7.0.0 und behandelt den Container entsprechend.

GA4 in Shopware 6.4 Backend

Das sorgt dafür, dass GA4 nicht mehr direkt über Shopware läuft, sondern über den GTM als Zwischenschicht eingebunden werden muss. Du kannst im GTM-Interface beliebige weitere Tags einrichten, ohne den Shop anzufassen.

Wann reicht der native Weg?

Für viele Shops ist das die richtige Wahl. Du hast GA4, Google Ads Remarketing und weitere Tags über den GTM im Griff. Der DataLayer, den Shopware nativ befüllt, liefert mittlerweile umfangreiche E-Commerce-Events. Mit Shopware 6.7.7.0 wurden viele E-Commerce-Events auch umfangreich erweitert: add_to_cart, begin_checkout und purchase enthalten nun den Warenkorbwert, die Währung, Markendetails und die Produktkategorie-Struktur. Zusätzlich gibt es neue Events wie Warenkorbansichten, Wunschlisten, Versand- und Zahlungsinformationen.

Wann stößt der Shopware Standard Weg an Grenzen?

Sobald Du erweitertes E-Commerce-Tracking mit vollständigen Item-Daten, benutzerdefinierten Dimensionen oder Events brauchst, kommt der native DataLayer an seine Grenzen. Der Shopware Cookie Banner bietet außerdem ein sehr einfaches Setup, was auf die PageSpeed einzahlt. Es gibt allerdings keine Einwilligungslogs der Nutzer. Es sollte individuell geprüft werden, ob diese gewünscht sind, sodass das Setup mit GTM über das Backend und einer externen Consent Management Platform durchgeführt werden muss.

Google Tag Manager über Shopware Plugin

Es gibt diverse Plugins für die Integration vom Google Tag Manager, von welchen sich viele Plugins für die Integration eignen. Ein bewährtes Plugin bereits seit Shopware 5 ist das GTM Plugin von Codiverse

Das Plugin übernimmt die vollständige DataLayer-Befüllung und sendet alle relevanten GA4-E-Commerce-Events automatisch an den GTM, darunter:

  • view_item auf der Produktdetailseite
  • view_item_list auf Kategorieseiten und Suchergebnissen
  • add_to_cart und remove_from_cart
  • begin_checkout im Checkout-Prozess
  • purchase auf der Bestellbestätigungsseite

Das Plugin bringt außerdem GTM-Templates mit, die direkt importiert werden können. Enthalten sind vorkonfigurierte Tags, Trigger und Variablen für GA4 und Google Ads. Das erspart die manuelle Konfiguration im GTM-Interface erheblich.

Pro:

  • Vollständiger GA4-Enhanced-E-Commerce-DataLayer out of the box
  • GTM-Templates zum Import vorhanden
  • Aktive Weiterentwicklung für aktuelle Shopware-Versionen
  • Consent-Integration mit Shopware Cookie-Banner

Contra:

  • Kosten für Plugin-Lizenz (Subscription)
  • Konfigurationsaufwand beim initialen Setup
Codiverse Container Google Tag Manager

Der manuelle Weg: GTM per Code einbinden

Wer die volle Kontrolle über die GTM-Integration haben möchte oder spezifische Anforderungen hat, die weder der native Weg noch ein Plugin abdecken, sollte den GTM manuell einbinden.

Der klassische Weg führt über die Shopware-Template-Vererbung. Du erstellst oder erweiterst das Theme-Template storefront/layout/meta.html.twig und fügst den GTM-Kopf-Code in den <head>-Bereich ein, den <noscript>-Teil direkt nach dem <body>-Tag. Wichtig dabei: Der Code darf erst nach Cookie-Zustimmung geladen werden, was eine eigene Consent-Logik erfordert.

Eine sauberere Alternative für Entwickler ist ein eigenes Shopware-JS-Plugin, das den GTM-Container gezielt lädt und dabei den Shopware-Cookie-Consent-Status prüft.

Der manuelle Weg ist für die meisten Shop-Betreiber zu aufwendig. Er lohnt sich, wenn individuelle DataLayer-Events aus einem Custom-Checkout oder externen Systemen kommen, oder wenn die Shop-Architektur Headless ist.

GTM + Google Analytics 4: So funktioniert das Zusammenspiel

Google Analytics 4 in Shopware 6 hat über die Einbindung mittels Google Tag Manager den Vorteil, dass du alle GA4-Events im GTM-Interface testen und anpassen kannst, ohne den Shop zu berühren.

Im GTM richtest Du zwei Kernelemente ein:

  • GA4-Konfigurationstag: Dieser Tag initialisiert GA4 mit Deiner Mess-ID (G-XXXXXXX) und läuft auf allen Seiten. Er sendet automatisch die standardmäßigen GA4-Events wie page_view.
  • GA4-Event-Tags: Für jedes E-Commerce-Event ein eigener Tag. Der Trigger ist jeweils ein benutzerdefiniertes Ereignis, das Shopware in den DataLayer schreibt, zum Beispiel purchase. Der Tag liest die Daten aus dem DataLayer und sendet sie an GA4.

DataLayer und E-Commerce-Events

Der DataLayer ist ein JavaScript-Array (window.dataLayer), das Daten zwischen dem Shop und dem GTM überträgt. Shopware schreibt beim Laden einer Seite oder beim Auslösen einer Aktion Objekte in dieses Array. Der GTM liest diese Objekte aus.

Ein purchase-Event im DataLayer sieht vereinfacht so aus:

window.dataLayer.push({
    event: 'purchase',                                                          
    ecommerce: {                                                             
      transaction_id: 'T12345',                                                 
      value: 89.90,                                                             
      currency: 'EUR',
      items: [                                                                  
        {                                                                    
          item_id: 'SKU-001',
          item_name: 'Produktname',                                             
          price: 89.90,
          quantity: 1                                                           
        }                                                                    
      ]
    }
  });
  

Im GTM erstellst Du dann einen Trigger vom Typ „Benutzerdefiniertes Ereignis" mit dem Ereignisnamen purchase. Der zugehörige GA4-Event-Tag feuert genau dann und überträgt die ecommerce-Daten an GA4.

Der GTM selbst ist in erster Linie nur eine Schnittstelle. Dennoch kann bereits das Laden des GTM-Containers datenschutzrechtlich relevant sein, da dabei eine Verbindung zu Google-Servern aufgebaut wird.

Dadurch, dass der GTM Informationen in der Endeinrichtung des Endnutzers speichert oder auf vorhandene Informationen zugreift, ist darüber hinaus bereits eine Einwilligung notwendig.

Shopware liefert einen eigenen Cookie-Consent-Manager mit. Wenn Du den GTM über das Backend einbindest, registriert Shopware automatisch den notwendigen Cookie-Eintrag im Banner. Der GTM-Container wird dann erst geladen, wenn der Nutzer den entsprechenden Cookie akzeptiert. Das gilt sowohl für den nativen Weg als auch für viele Plugins.

Beim manuellen Weg musst Du die Cookie-Registrierung selbst implementieren: Ein eigener CookieProvider in Shopware, der den GTM-Cookie im Banner sichtbar macht, und die Consent-Prüfung vor dem Container-Load.

Verifizierung: Lehne alle Cookies im Banner ab und öffne den Browser-Netzwerk-Tab. Dort sollten keine Anfragen an googletagmanager.com sichtbar sein. Akzeptiere anschließend die Marketing-Cookies und prüfe, ob der GTM-Container-Request erscheint.

GTM für weitere Kanäle nutzen

Der Mehrwert des GTM wird dann deutlich, wenn mehrere Kanäle darüber gesteuert werden. Jeder neue Kanal braucht nur einen Tag im Code und eine Anpassung in der Consent-Regel.

Einige Beispiele:

  • Google Ads Conversion-Tracking: Ein Google Ads Conversion-Tag feuert auf der Bestellbestätigungsseite und überträgt Transaktionswert und Conversion-Label an Google Ads. Der Trigger ist der purchase-Event aus dem DataLayer. Alternativ können auch die eingehenden Daten in Google Analytics 4 genutzt werden. Wir empfehlen in den meisten Fällen die direkte Anbindung an Google Ads, während GA4 lediglich als Fallback dient.
  • Google Ads Remarketing: Der Remarketing-Tag sendet Produktdaten an Google Ads, damit dynamische Remarketing-Anzeigen mit den tatsächlich angesehenen Produkten befüllt werden können. Dazu braucht der Tag Zugriff auf item_id und ecomm_prodid aus dem DataLayer.
  • Meta Pixel: Der Pixel-Code von Meta kommt als Custom-HTML-Tag in den GTM, Standard-Events wie Purchase oder AddToCart werden über DataLayer-Trigger gesteuert.
  • Pinterest Tag: Die Integration des Pinterest-Tags über den GTM funktioniert analog zum Meta Pixel.
  • Hotjar: Hotjar lässt sich als Custom-HTML-Tag einbinden.

Alle diese Tags greifen auf dieselbe Consent-Steuerung zurück, die einmalig im GTM eingerichtet wird. Das ist der Hauptvorteil vom GTM gegenüber direkter Pixel-Einbindungen im Theme.

Häufige Fehler bei der GTM-Integration in Shopware

GTM lädt, aber Tags feuern nicht. Der häufigste Grund ist, dass der Cookie nicht akzeptiert wurde oder der Trigger falsch konfiguriert ist. Prüfe im GTM-Vorschaumodus, ob der Container geladen wurde und ob der Trigger für das jeweilige Tag greift. Wenn der Trigger ein benutzerdefiniertes Ereignis erwartet, muss der DataLayer-Event exakt denselben Namen haben.

Doppelte Daten in GA4. Das passiert, wenn sowohl die GA4-Property-ID direkt im Shopware-Backend eingetragen ist als auch ein GA4-Tag im GTM läuft. Shopware schickt dann den Seitenaufruf zweimal an GA4, was unvollständige Auswertungen erzeugt. Wenn GA4 über den GTM betrieben wird, die Property-ID im Shopware-Backend entfernen.

GTM Container-ID falsch eingetragen. Eine GA4-Property-ID (G-XXXXXXX) und eine GTM-Container-ID (GTM-XXXXXXX) sehen ähnlich aus, sind aber grundlegend verschieden. Seit SW 6.7.0.0 erkennt Shopware beide Formate, aber das falsche Format führt zu keiner oder falscher Integration.

Purchase-Event feuert mehrfach. Wenn die Bestellbestätigungsseite mehrfach geladen wird (z.B. durch Page-Reload auf der Kaufabschluss-Seite), kann der purchase-Event mehrfach an die Marketing-Kanäle gesendet werden, was den Umsatz in den Berichten verdoppelt. Für das Purchase-Event empfiehlt sich eine Deduplizierung über die transaction_id in GA4 oder eine Session-basierte Sperr-Logik im GTM.

Optional: Server-Side Tracking mit Stape.io

Alle bisherigen Lösungen betreffen zunächst clientseitiges Tracking: Der GTM-Code läuft im Browser des Nutzers, liest den DataLayer aus und sendet Daten direkt an Google, Meta und andere Dienste. Das hat einen strukturellen Nachteil: Browser-Extensions, Ad-Blocker und Safari-ITP beschränken dieses Tracking zunehmend, wodurch Daten unvollständig werden.

Server-Side Tracking löst dieses Problem, indem die Tag-Ausführung vom Browser auf einen eigenen Server verlagert wird. Der Browser sendet Events an Deinen Server, der Server leitet sie dann an Google, Meta und andere Dienste weiter. Ad-Blocker können serverseitige Anfragen schlechter identifizieren und blockieren, wodurch die Datenqualität sich spürbar verbessert.

Stape.io ist ein Dienst, der das Server-Side Tracking vereinfacht. Er stellt eine verwaltete GTM-Server-Container-Infrastruktur bereit, die ohne eigene Server-Konfiguration funktioniert. Du richtest einen Server-Container im GTM ein, verbindest ihn mit Stape.io und konfigurierst Clients und Tags für die serverseitige Weiterleitung.

Der typische Aufbau für Shopware sieht so aus:

  1. Web-Container im GTM (wie bisher): Empfängt DataLayer-Events aus dem Shopware-Storefront.
  2. Web-Container leitet Events an den Stape.io-Server-Endpunkt weiter, statt direkt an Google oder Meta.
  3. Server-Container bei Stape.io: Verarbeitet die Events und sendet sie an GA4, Google Ads, Meta Conversion API und andere Dienste.

Das Setup ist komplexer als die clientseitigen Lösungen und erfordert Kenntnisse in der GTM-Server-Container-Konfiguration. Für Shops mit hohem Werbebudget oder Branchen mit hohem Ad-Blocker-Anteil lohnt sich der zusätzliche Datengewinn. Stape.io bietet dabei einen guten Einstiegspunkt, da keine eigene Server-Infrastruktur aufgebaut werden muss.

FAQ

Kann ich GTM und GA4 gleichzeitig direkt in Shopware eintragen?

Das solltest Du vermeiden. Wenn Du eine GTM-Container-ID im Backend einträgst und GA4 über den GTM betreibst, muss die GA4-Property-ID aus dem Shopware-Backend entfernt werden. Andernfalls werden Seitenaufrufe doppelt an GA4 gesendet, da Shopware nativ die Property-ID aufruft und der GTM ebenfalls.

Brauche ich ein kostenpflichtiges Plugin oder reicht die native Integration?

Für viele Shops reicht die native GTM-Integration (ab SW 6.7.0.0). Wenn Du umfangreiches Enhanced E-Commerce-Tracking und Serverside-Tracking benötigst, empfehlen wir die Einbindung über ein Plugin. Die Entscheidung hängt davon ab, wie detailliert Du Dein Tracking auswerten möchtest.

Feuert der GTM auch ohne Cookie-Zustimmung?

Wenn korrekt eingerichtet: nein. Der native Shopware-Cookie-Banner registriert den GTM-Cookie und lädt den Container erst nach Zustimmung. Bei manuellen Integrationen musst Du das selbst sicherstellen. Prüf das im Browser-Netzwerk-Tab nach dem Ablehnen aller Cookies.

Wann lohnt sich Serverside Tracking?

Serverside Tracking lohnt sich etwa bei einem monatlichen Werbebudget von 5.000 €. Dann profitierst du von einer besseren Datenqualität, wodurch die Kampagnen effektiver optimiert werden können.

Ab welcher Shopware-Version kann ich die GTM-ID im Shopware Backend eintragen?

Ab Shopware 6.7.0.0. In älteren Versionen steht nur die GA4-Property-ID als native Option zur Verfügung.

Versionshistorie

Alle relevanten Änderungen zum Google Tag Manager in Shopware 6.

Shopware 6

Version Datum Änderung
6.7.7.0 Februar 2026 GA4-Events massiv erweitert: add_to_cart, begin_checkout, purchase, view_item und remove_from_cart enthalten jetzt currency, value, item_brand und hierarchische item_category-Daten. Fünf neue Events: add_to_wishlist, remove_from_wishlist, view_cart, add_shipping_info, add_payment_info. [↗ GitHub]
Neue Admin-Einstellung „Offcanvas-Warenkorb tracken": das view_cart-Event wird ausgelöst, wenn der Offcanvas-Warenkorb geöffnet oder aktualisiert wird. [↗ GitHub]
Cookie-Banner ist jetzt sprachsensitiv – ein Sprachwechsel löst das Banner nicht mehr erneut aus.
Cookie-Einwilligungsdialog überarbeitet: Checkboxen durch Toggle-Switches ersetzt, ARIA-Attribute hinzugefügt.
6.7.5.0 Dezember 2025 Bugfix: Fehlende Storefront-System-Services (Google Analytics) wiederhergestellt. [↗ GitHub]
6.7.4.0 November 2025 Consent Mode v2-Implementierung korrigiert: der default-Befehl setzt nun alle Consent-Typen initial auf denied, der update-Befehl aktualisiert nur erteilte Einwilligungen. Entspricht jetzt der Google-Spezifikation für Advanced Consent Mode. [↗ GitHub]
6.7.0.0 Juni 2025 Shopware unterstützt jetzt nativ den Google Tag Manager: wird die Tracking-ID mit GTM- eingegeben, lädt das System automatisch den GTM-Container statt Google Analytics direkt. [↗ GitHub]
Bugfix: Der Consent-Block (gtag) wird nicht mehr ausgespielt, wenn Google Analytics im Verkaufskanal deaktiviert ist. [↗ GitHub]
Bugfix: Das Checkout-Tracking übermittelt jetzt die korrekten Versandkosten an Google Analytics. [↗ GitHub]
6.6.10.0 Februar 2025 BeginCheckoutEvent wird nur noch ausgeführt, wenn das benötigte DOM-Element vorhanden ist (verhindert JavaScript-Fehler im Checkout). [↗ GitHub]
6.6.9.0 Dezember 2024 Bugfix: Der Google Ads Cookie-Hinweis im Cookie-Banner erscheint jetzt nur noch, wenn Google Analytics im Verkaufskanal aktiv ist. [↗ GitHub]
6.6.8.0 November 2024 Purchase-Event-Handler gibt keinen JavaScript-Fehler mehr aus, wenn das Element .finish-ordernumber auf der Bestellbestätigungsseite fehlt. [↗ GitHub]
6.6.1.0 April 2024 ViewItemListEvent.fetchProductId als deprecated markiert; ab 6.7.0.0 wird das Attribut data-product-information für die Produktdaten verwendet. [↗ GitHub]
6.6.0.0 April 2024 Google Consent Mode v2 eingeführt: neue Cookie-Gruppe MARKETING_COOKIES, neuer Cookie google-ads-enabled sowie automatischer Standard-Consent via gtag für alle Besucher (DSGVO/ePrivacy-relevante Änderung). [↗ GitHub]
Neuer Twig-Block component_head_analytics_gtag_consent in analytics.html.twig für individuelle Theme-Erweiterungen hinzugefügt. [↗ GitHub]
6.5.7.0 November 2023 CSS-Selektor im remove-from-cart.event.js von .cart-item-remove-button auf .line-item-remove-button korrigiert. [↗ GitHub]
6.5.6.0 Oktober 2023 Fehlendes Semikolon im JavaScript-Block component_head_analytics_gtag_config ergänzt (verhinderte JS-Fehler in bestimmten Build-Konfigurationen). [↗ GitHub]
6.5.0.0 Mai 2023 Veraltetes GTM-Setup aus google-analytics.plugin.js entfernt (Breaking Change: Themes und Plugins, die den deprecated GTM-Block nutzten, müssen angepasst werden). [↗ GitHub]
6.4.11.0 Mai 2022 GTM-Initialisierung in ein eigenständiges JavaScript-Plugin ausgelagert (zuvor: Callback-Funktion); ermöglicht korrektes gclid-Tracking bei Seitenwechseln. Neue Template-Blöcke component_head_analytics_gtag und component_head_analytics_gtag_config; Block component_head_analytics_tag_config deprecated. [↗ GitHub]
6.4.8.0 Februar 2022 Bestelltracking auf die Bestätigungsseite verschoben (Doppeltracking verhindert); als Transaktions-ID wird jetzt die Bestellnummer statt einer zufälligen UUID verwendet. [↗ GitHub]
Produkt-ID und -Name im ViewItemEvent werden jetzt über Schema.org-Microdata ausgelesen – funktioniert auch für ausverkaufte Produkte. [↗ GitHub]
6.4.7.0 Dezember 2021 DSGVO-Pflichtkorrektur: Das googletagmanager-Skript wird jetzt nur noch geladen, wenn der Nutzer den entsprechenden Cookie akzeptiert hat. [↗ GitHub]
6.4.2.0 Juli 2021 Das gtag Purchase-Event übermittelt jetzt die Parameter currency, shipping, value und tax für vollständiges E-Commerce-Umsatztracking. [↗ GitHub]
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https://www.8mylez.com/shopware-wiki/google-tag-manager-in-shopware-einbinden/feed/ 0 https://www.8mylez.com/favicon.ico https://www.8mylez.com/favicon.ico
Shopware 6 Google Analytics 4 einrichten https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-google-analytics-4/ https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-google-analytics-4/#comments Tue, 10 Mar 2026 16:28:00 +0000 https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-google-analytics-4/ Weiterlesen

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Shopware Google Analytics

In Shopware 6 gibt es viele Möglichkeiten zur Einbindung von Google Analytics 4. Dabei kannst du dich für eine einfache Variante für Einsteiger entscheiden oder ein Profi-Setup, das die Datenqualität optimiert und weitere Flexibilität bietet.

Inhaltsverzeichnis:

Analyse: Zwei Google Analytics Setup-Wege für Einsteiger und Profis

Shopware 6 bietet eine native Google Analytics 4-Integration (GA4) direkt im Backend. Das ist der einfache Weg. Das macht die Einbindung besonders einfach, ist allerdings mit klaren Grenzen verbunden.

Wer mehr Kontrolle braucht, mehrere Tracking- & Performance-Tools wie Hotjar, Microsoft Clarity oder Google Ads einsetzt, profitiert vom Profi-Setup: Google Tag Manager, ein Cookie-Consent-Tool und optional Server-Side Tracking.

Einfaches Setup (nativ) Profi-Setup (GTM)
Aufwand Gering (5 Minuten) Mittel (einige Stunden)
Plugin erforderlich Nein Ja (empfohlen)
E-Commerce-Tracking Ja Ja (vollständig via DataLayer)
Consent Mode V2 Ja Ja (mit Cookie-Tool)
Weitere Tools (Ads, Meta Pixel) Bedingt Ja
Server-Side Tracking Nein Optional möglich
Für wen geeignet Kleine Shops, kein/kaum AdSpend Shops mit Ads, mehreren Tools, hohen Tracking-Anforderungen

Weg 1: Einfaches, natives Setup mit Shopware-Integration und Standard Cookie Banner

GA4 nativ in Shopware 6 einbinden

Shopware 6 bietet eine direkte GA4-Integration ohne Umwege über Plugins oder Theme-Anpassungen. Der Einstiegspunkt im Backend:

Verkaufskanal → Einstellungen → Allgemein → Analyse

Dort gibt es ein Feld für die Google Analytics Tracking-ID. Hier kommt die Measurement ID aus GA4 hinein: das Format ist G-XXXXXXXX. Diese ID findet sich in der Google Analytics 4-Property unter Admin → Datenstreams → Web-Datenstream → Mess-ID.

Wenn also bisher kein Google Analytics Konto vorhanden ist, kann dies kostenlos unter https://analytics.google.com/ erstellt werden.

GA4 Navigation zum Datenstream

GA4 Navigation Mess ID 1

Nach dem Speichern beginnt Shopware, das GA4-Script auf allen Storefront-Seiten einzubinden und grundlegende Events zu senden.

GA4 in Shopware 6.4 Backend

Wichtig zu beachten ist, dass die Einstellung pro Verkaufskanal gilt. Wer mehrere Verkaufskanäle betreibt, muss die Tracking-ID in jedem separat eintragen, oder in GA4 entsprechend mehrere Datenstreams verwalten.

Keine Panik, wenn GA4 nicht sofort Daten zeigt. Die Echtzeitansicht in GA4 reagiert innerhalb weniger Minuten. Die regulären Berichte haben eine Verarbeitungslatenz von bis zu 48 Stunden. In der Echtzeitansicht kannst du die Daten der letzten 30 Minuten ansehen. Details erkennst du oft erst nach einigen Tagen, aber du kannst somit schon sicherstellen, ob das Tracking-Setup grundsätzlich funktioniert

Welche Events Shopware nativ an GA4 sendet:

  • page_view bei jedem Seitenaufruf
  • view_item_list auf Kategorie- und Suchergebnisseiten
  • view_item auf Produktdetailseiten
  • add_to_cart beim Hinzufügen in den Warenkorb
  • begin_checkout beim Start des Checkout-Prozesses
  • purchase nach abgeschlossener Bestellung

Das ist eine solide Basis für das Conversion-Tracking. Seit Shopware 6.7.7.0 enthalten diese Events auch mehr Details wie Währung, Warenkorbwert, Markendetails und eine hierarchische Struktur für Produktkategorien. Die native Integration sendet seit 6.7.7.0 außerdem erweiterte E-Commerce-Events (z. B. view_cart, add_payment_info). Für ältere Versionen braucht es das Profi-Setup für diese Events.

Der native Shopware Cookie Banner blockiert das GA4-Script bis zur Nutzereinwilligung. Das ist das datenschutzrechtliche Minimum: Tracking erst nach expliziter Zustimmung.

Testen kannst du dies, indem du ein Inkognito-Tab deines Browsers öffnest, deinen Shop besuchst und vor der Bestätigung des Cookie Banners in den Network-Tab deines Browsers gehst, um zu prüfen, ob GA4 geblockt ist.

Rechtsklick auf deiner Seite → Untersuchen → im Tab auf "Network" → Nach "Analytics" suchen

Wenn dort nichts auftaucht, ist Google Analytics geblockt, was erwünscht ist. Nachdem der Nutzer zustimmt, sollte Google Analytics dann auftauchen.

Um das Standard Cookie Banner von Shopware zu aktivieren, musst du im Backend auf Einstellungen -> Shop -> Stammdaten gehen. Dort findest du eine Checkbox für das Cookie Banner.

Shopware Stammdaten Navigation Cookie Banner Shopware Standard Cookie Banner

Consent Mode V2 beim Shopware Cookie Banner

Consent Mode V2 ist eine Anforderung von Google, die seit März 2024 für alle Nutzer von Google Ads und personalisierter Werbung verpflichtend gilt. Das System sendet strukturierte Consent-Signale an Google (gtag('consent', 'update', {...})), auch wenn ein Nutzer ablehnt. Auf Basis dieser Signale modelliert Google Conversions für Nutzer, die nicht zugestimmt haben, was die Datengrundlage für Kampagnen-Optimierungen deutlich verbessert.

Es gibt den Consent Mode in der Variante "Basic" und "Advanced". Mit Blick auf den Datenschutz ist die Variante "Basic" zu empfehlen, da die Variante "Advanced" Pings an die Google Server sendet und damit eine Verbindung zum Google-Server aufgebaut werden muss. Mit der Basic-Variante werden keine Daten an Google geschickt und keine Verbindung zum Server von Google aufgebaut. Es dient lediglich als Signal an Google, dass der Consent Mode eingebaut ist und bewusst die Basic-Variante genutzt wird.

Der Standard-Banner von Shopware sendet diese Signale seit Version 6.5.8.6 in der Basic-Variante. Für Google Analytics ist dies in der nativen Integration hilfreich. Wer Google Ads Tracking direkt integrieren möchte und nicht auf die Conversion-Daten von Google Analytics 4 zugreifen möchte, benötigt ein Setup das Profi-Setup.

Wann dieses Setup ausreicht und wann nicht

Das native Setup ist für einige Shopware Shops bereits eine ausreichende Lösung.

Geeignet für:
  • Kleine Shops in frühen Phasen
  • Shops ohne oder mit sehr geringem AdSpend
  • Setups, bei denen ausschließlich GA4 eingebunden werden soll
  • Teams ohne technische Ressourcen für ein komplexeres Setup
Nicht ausreichend für:
  • Shops mit aktivem Google Ads oder Meta Ads Budget
  • Vollständige Anforderungen an Consent Mode V2
  • Mehrere Tracking-Tools gleichzeitig (z. B. GA4 + Meta Pixel + TikTok)
  • Erweiterte DataLayer-Analyse
  • Server-Side Tracking zur Verbesserung der Datenqualität

Weg 2: Profi-Setup mit GTM, Cookie-Tool und optionalem Server-Side Tracking

Warum das Profi-Setup mehr leistet

Die konkreten Vorteile gegenüber der nativen Integration:

  • Flexibilität: GA4, Google Ads Conversion Tracking, Meta Pixel, TikTok Pixel, Pinterest Tag, Hotjar, alle laufen über einen einzigen Container. Neue Tools werden hinzugefügt, ohne das Theme anzufassen.
  • DataLayer: Ein sauber befüllter DataLayer (Datenschichtvariable) liefert strukturierte Daten an alle Tags. Produktnamen, Preise, Kategorien, Bestellwerte, Warenkorbinhalte.
  • Consent Mode V2: Mit einem dedizierten Cookie-Tool (z. B. Usercentrics oder Cookiebot) und dem GTM-Setup lässt sich Consent Mode V2 korrekt implementieren, auch in der Advanced-Variante. Google erhält die Signale, die es für Conversion-Modellierung braucht.
  • Basis für Server-Side Tracking: Der GTM-Server-Container ist die Voraussetzung für serverseitiges Tracking. Das löst Probleme mit Adblockern, ITP (Safari) und Third-Party-Cookie-Restriktionen.

Wichtiger Hinweis: Wer auf das Profi-Setup umstellt, muss die native GA4-Integration im Shopware Backend deaktivieren, indem die Measurement ID aus dem Verkaufskanal entfernt wird. Beides gleichzeitig aktiv zu lassen, führt zu doppeltem Tracking: GA4 empfängt jeden Event zweimal, Conversion-Zahlen und Umsatzdaten sind hinfällig.

Google Tag Manager in Shopware einbinden

Die Shopware 6 Google Tag Manager Einbindung hat technisch zwei Optionen: direkter Theme-Eingriff oder Plugin. In Anbetracht der vorgefertigten Datenschichtvariablen spart ein Plugin viel Zeit und Wartungsarbeiten.

Eine etablierte Lösung im Shopware Store ist das Google Tag Manager + GA4 + Remarketing Plugin von codiverse. Es bindet den GTM-Container-Code korrekt in <head> und <body> ein und befüllt den DataLayer mit relevanten E-Commerce-Daten.

Was das Plugin nativ in den DataLayer schreibt:

  • Produktdaten auf Detailseiten (Name, ID, Preis, Kategorie, Marke)
  • Kategorie- und Listendaten auf Übersichtsseiten
  • Warenkorb-Events (add_to_cart, remove_from_cart)
  • Checkout-Events je Schritt
  • Kaufbestätigungsdaten inkl. Bestellwert, Produkte, Steuer, Versandkosten

Nach der Plugin-Installation wird das DataLayer befüllt und die GTM-Container können ohne manuelle Anpassungen darauf zugreifen.

Nach der Plugin-Konfiguration wird die GTM-Container-ID (GTM-XXXXXXX) im Plugin eingetragen. Die Container-ID findet sich im Google Tag Manager unter Admin → Container-ID.

Das Plugin bietet außerdem einen vorkonfigurierten Google Tag Manager Container, wodurch die Implementierung des GTM deutlich vereinfacht wird. Dieser kann einfach implementiert werden und mit wenigen Anpassungen ist auch der Google Tag Manager für Shopware eingerichtet. Auf der Seite des Plugin Herstellers wird auch erklärt, wie die aktuelle Einbindung der GA4 Mess-ID erfolgt.

Schritt 1: Cookie-Consent-Tool einbinden

Tools wie Usercentrics oder Cookiebot kommunizieren direkt mit dem GTM-Container und übermitteln strukturierte Consent-Signale. Die Integration läuft in der Regel über einen dedizierten GTM-Tag oder ein natives SDK des Tools.

Schritt 2: Consent Mode im GTM konfigurieren

Im GTM-Container werden die Consent-Einstellungen hinterlegt. Google hat dafür die nativen Consent-Signal-Felder in der Tag-Konfiguration: ad_storage, analytics_storage, ad_user_data, ad_personalization.

Der Default-Status wird für die Basic-Variante auf denied gesetzt. Das Consent-Tool aktualisiert die Signale auf granted, sobald der Nutzer einwilligt.

Je nach Consent-Tool findest du entsprechende Anleitungen auf den Herstellerseiten. Tutorial für Usercentrics Consent Mode V2 mit Google Tag Manager Integration.

Schritt 3: Testen

Im GTM-Vorschaumodus und in der GA4 DebugView kannst du sehen, ob Events nur nach Einwilligung feuern und die Consent-Signale korrekt übergeben werden.

Schritt 4: Veröffentlichen

Damit ein GTM-Container auch final live ist, ist es notwendig, diesen zu "veröffentlichen", damit alle darin befindlichen Tags auch außerhalb des Preview-Modes greifen.

Server-Side Tracking: Wann es sich lohnt

Standard-Tracking läuft im Browser des Nutzers und baut eine Verbindung zu den Tracking-Servern auf (z. B. von Google). Dadurch sind die Skripte für Tracking-Blocker einfach erkennbar und können somit blockiert werden. Das Ergebnis ist eine Untermessung, die Daten von den Nutzern betreffen, die den Cookies eigentlich bereits zugestimmt haben.

Server-Side Tracking verlagert die Tag-Ausführung vom Browser auf einen Server. Der Browser kommuniziert nur noch mit dem eigenen Server (First-Party) und ist dadurch für Tracking-Blocker schwer erkennbar.

Die technische Architektur:

  1. Browser feuert Event an einen First-Party-Endpoint (z. B. tracking.dein-shop.de)
  2. GTM-Server-Container auf diesem Endpoint verarbeitet die Daten
  3. GA4, Google Ads, Meta Measurement API erhalten die Daten direkt vom Server

Als vergleichsweise einfach einzubindendes und preiswertes Setup fürdas Serverside Tracking mit dem GTM hat sich Stape.io etabliert. Das ist ein Hosting-Dienst speziell für GTM-Server-Container, der einfach zu implementieren ist. Die Kosten liegen je nach Traffic im niedrigen zweistelligen Euro-Bereich pro Monat, bei besonders hohem Traffic im niedrig dreistelligen Bereich. Im Vergleich zu einem selbst verwalteten Cloud-Server ist das für die meisten Shops die wirtschaftlichere Lösung.

Ab wann lohnt sich Server-Side Tracking?

Die verbesserte Datenqualität resultiert in einer besseren Kampagnenoptimierung, wodurch sich die laufenden Kosten für das Setup ab etwa 5.000 € monatlichem AdSpend rechnen. Für Shops mit hohem organischen Traffic und ohne AdSpend ist der Nutzen geringer, aber die Tracking-Qualität verbessert sich auch hier.

Die häufigsten Fehler beim Shopware Google Analytics Setup

Fehler 1: Veraltete UA-ID noch eingetragen

Universal Analytics ist seit Juli 2023 abgeschaltet. Trotzdem finden sich in vielen Shops noch UA-IDs (UA-XXXXXXXX) im Backend. Das Tracking läuft seit dem Abschaltdatum ins Leere. In diesem Fall solltest du die UA-ID entfernen und stattdessen die GA4 Measurement ID (G-XXXXXXXX) eintragen.

Fehler 2: Natives Setup und GTM gleichzeitig aktiv

Das führt zu doppeltem Tracking. GA4 zählt jeden Event zweimal. Conversion-Zahlen, Umsatzdaten und Trichteranalysen sind damit wertlos. Wer GTM einrichtet, deaktiviert die native Integration. Kein Kompromiss.

Fehler 3: Consent Mode V2 fehlt trotz Google Ads Nutzung

Shopbetreiber schalten Google Ads ohne Consent Mode V2. Für Nutzer im Europäischen Wirtschaftsraum werden dadurch Remarketing-Audiences nicht befüllt und die Conversion-Modellierung eingeschränkt. Seit März 2024 ist das eine aktive Google-Anforderung.

Fehler 4: DataLayer-Daten unvollständig

Wer GTM nutzt, aber ohne Plugin arbeitet oder ein Plugin mit begrenztem DataLayer einsetzt, hat im GTM-Container nur teilweise Zugriff auf E-Commerce-Daten. Tags funktionieren, aber Produktinformationen oder Kategoriedaten fehlen, was oft erst auffällt, wenn Reports unvollständige Daten liefern.

Fehler 5: Tracking in der Entwicklungsumgebung nicht deaktiviert

Wenn du auf einer Stagingumgebung entwickelst und das Tracking nicht deaktivierst, fließen Test-Transaktionen und interne Seitenaufrufe in die GA4-Property ein, wodurch beispielsweise Conversion-Rates und Umsatzdaten verfälscht werden. Staging-Umgebungen gehören aus GA4 herausgefiltert, entweder per IP-Filter in GA4 oder durch eine separate Test-Property.

FAQ

Brauche ich ein Plugin für GA4 in Shopware 6?

Nein. Die native Integration im Backend reicht für ein Basis-Setup. Für GTM, Consent Mode V2 und Server-Side Tracking ist ein Plugin der empfohlene Weg.

Meine GA4-Daten sehen völlig anders aus als früher in Universal Analytics. Ist etwas kaputt?

Wahrscheinlich nicht. GA4 berechnet Sitzungen, Absprungrate und Conversions grundlegend anders als UA. Die Zahlen sind nicht direkt vergleichbar. Das ist keine Fehlfunktion, sondern ein anderes Messsystem.

Wo trage ich die GA4-ID in Shopware 6 ein?

Im Backend unter Verkaufskanal → Analyse. Das Feld nimmt das Format G-XXXXXXXX entgegen.

Ist der native Shopware Cookie Banner DSGVO-konform für GA4?

Er blockiert das Tracking bis zur Einwilligung, was das datenschutzrechtliche Minimum erfüllt. Der Consent Mode V2 wird ab Shopware 6.5.8.6 gesetzt, allerdings ist eine Google Ads Integration nativ nicht möglich, sodass nur Google Analytics 4 davon profitiert. Für Shops mit Google Ads ist ein dediziertes Cookie-Consent-Tool der richtige Weg.

Wie merke ich, ob ich doppeltes Tracking habe?

In der GA4 DebugView erscheinen Events doppelt oder die Conversion-Zahlen sind unrealistisch hoch. Die Ursache dafür ist häufig eine aktive native Integration parallel zu einem GTM-Setup. Die native Integration zu deaktivieren löst das Problem.

Ab wann lohnt sich Server-Side Tracking für einen Shopware-Shop?

Als grobe Orientierung dient etwa 5.000 Euro monatlicher AdSpend. Ab diesem Budget ist die verbesserte Datenqualität deutlich in der Kampagnenoptimierung spürbar und die entstehenden Kosten für das Setup rechnen sich.

Shopware Versionshistorie

Diese Übersicht dokumentiert alle relevanten Änderungen am Cookie-System und Cookie Manager in Shopware 6 und Shopware 5.

Shopware 6

Major Changes

Version Datum Änderung
6.7.4.0 2025-11 Neue Route /cookie/groups im CookieController liefert Cookie-Gruppen als JSON für dynamische Offcanvas-Cookie-Dialoge. Vimeo und YouTube erhalten separate Cookie-Consent-Einträge und können unabhängig voneinander akzeptiert oder abgelehnt werden.
6.6.1.0 2024-04 GDPR-Video-Element prüft zuerst die Cookie-Präferenz des Nutzers, bevor das Video-Element ersetzt wird (neue Methode checkConsentAndReplaceVideo). Neue Cookie-Gruppe MARKETING_COOKIES für Google Consent Mode V2 hinzugefügt.
6.6.0.0 2024-04 Google Consent Mode V2 initial integriert: Marketing-Cookie-Gruppe und gtag-Consent-Signale vorbereitet. Beschriftung des Ablehnen-Buttons von „Deny" in „Only technically required" umbenannt.
6.5.8.6 2024-02 Google Consent Mode V2 im LTS-Zweig eingeführt: greift bei Nutzung des nativen Cookie Banners mit GA4-Integration (Basic-Variante).
6.4.12.0 2022-06 Administrator kann die standardmäßige Cookie-Benachrichtigung im Backend deaktivieren.
6.4.7.0 2021-12 Kritischer Bug behoben: Google Analytics und externe Scripts wurden auch ohne Cookie-Einwilligung geladen. Korrekte Consent-Prüfung vor Script-Initialisierung sichergestellt.
6.4.0.0 2021-05 Neue Cookie-Gruppe groupComfortFeatures und Wunschlisten-Cookie im Cookie Provider eingeführt.
6.3.4.0 2020-12 Apps können über die manifest.xml eigene Cookies definieren, die im Cookie Manager angezeigt werden. „Alle Cookies akzeptieren"-Button ergänzt.
6.3.3.0 2020-11 DSGVO-konforme Video-Elemente eingeführt: YouTube- und Vimeo-Videos werden erst nach Cookie-Einwilligung geladen.
6.1.0 2020-01 Cookie Manager vollständig eingeführt: neues cookie-configuration-Plugin mit Konfigurationsmenü, Cookie-Gruppen und globalem Event CookieConfiguration_Update. Ablösung des einfachen Cookie-Hinweis-Banners durch vollständiges Einwilligungsmanagement.

Shopware 5

Major Changes

Minor Changes anzeigen (8 Einträge)
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Shopware 7: Aktueller Stand & Entwicklung 2026 https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-7/ https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-7/#comments Wed, 04 Feb 2026 11:25:00 +0000 https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-7/ Weiterlesen

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Nach dem großen Update von Shopware 5 auf Shopware 6 und der schrittweisen Ablösung von Shopware 5 stellen sich Shopware Shopbetreiber früher oder später die Frage nach Shopware 7.

Die aktuelle Versionsnummer 6.7.7.0 (Stand Februar 2026) erweckt den Eindruck, dass wir Shopware 7 immer näher kommen. Im gleichen Zuge stellt sich natürlich die Frage danach, was der Versionssprung auf Shopware 7 mit sich bringt, da die aktuelle Entwicklung weiterhin auf Shopware 6 ausgelegt ist.

Genau hier lohnt sich ein nüchterner Blick auf das, was Shopware selbst kommuniziert, wie sich die Plattform in den letzten Jahren tatsächlich entwickelt hat und was das für Händler und Unternehmen konkret bedeutet. Spoiler vorweg: Die Versionsnummer ist dabei weniger wichtig, als viele denken.

Offizielle Roadmap von Shopware für Shopware 6 & 7

Fakt ist: Auch wenn man ein mögliches Release Date von Shopware 7 zeitlich grob in der Zukunft einordnen kann, hat Shopware selbst bisher keine Version mit dem Namen Shopware 7 angekündigt. Weder mit Zeitplan noch mit Feature-Set.

Was Shopware hingegen sehr klar kommuniziert hat, ist der weitere Fahrplan innerhalb der 6er-Versionen. Ende 2025 wurde offiziell bekannt gegeben, dass die nächste geplante Major-Version Shopware 6.8 erst für 2027 vorgesehen ist. Für 2026 ist kein weiterer großer Versionssprung geplant.

Das ist ein wichtiger Punkt, weil er eine klare Richtung vorgibt. Statt schneller Versionssprünge setzt Shopware aktuell auf kontinuierliche Weiterentwicklung innerhalb der bestehenden Hauptversion. An dieser Stelle lohnt sich ein Blick auf die offizielle Roadmap von Shopware.

Volle Roadmap bei Shopware 6

Ein Blick ins offizielle Changelog und auf die Roadmap zeigt, dass auch innerhalb der 6er-Versionen noch größere Themen anstehen. Dazu gehören unter anderem:

  • weitere Verbesserungen an APIs und Integrationen
  • stärkere Unterstützung moderner Frontend-Ansätze
  • Optimierungen für Skalierbarkeit und Enterprise-Setups
  • fortlaufende Anpassungen an rechtliche Anforderungen im europäischen Markt

Bisherige Entwicklung von Shopware 6

Von Shopware 6.2 bis 6.7 hat sich die Plattform schrittweise von einem klassischen Twig- und Bootstrap-basierten Storefront-Setup mit Symfony 4 hin zu einer modernen, entwicklerfreundlichen Architektur mit Symfony 6.2, Vue 3, flexiblen CSS-Ansätzen und deutlich verbesserter Developer Experience weiterentwickelt.

Gerade im praktischen Einsatz wird deutlich, dass große Veränderungen nicht zwangsläufig eine neue Versionsnummer brauchen. Shopware 6.7 ist dafür das beste Beispiel.

Shopware 7 noch nicht in Sicht

Durch die aktuelle Roadmap und den Major Release 6.8, der für das Jahr 2027 geplant ist, ist nicht davon auszugehen, dass Shopware 7 in nächster Zeit released wird. Da aktuell ohnehin unklar ist, welche Features enthalten sein werden, sollte der Fokus vor allem auf die Roadmap und Updates in der 6er-Version gelegt werden.

Der aktuelle Release 6.7.7.0

Die aktuellste Version Shopware 6.7.7.0 (Stand: Februar 2026) setzt genau hier an. Folgende Updates gab es mit der aktuellen Version:

  • Weiterentwicklungen bei Analytics-Integrationen wie Google Analytics 4
  • Verbesserungen im Cookie-Consent-Handling
  • Optimierungen für Performance und Stabilität im Frontend und Backend
  • kleinere, aber relevante Anpassungen für den rechtskonformen Betrieb

Warum Shopware 6.7 ein wichtiges Update ist

Auch wenn Shopware 6.7 formal weiter zur 6.x-Linie gehört, war dieses Update inhaltlich ein echter großer Schritt, weil es die technische Basis der Plattform nachhaltig geändert hat. Die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick:

  • Digitale Barrierefreiheit: Umfangreiche Accessibility-Updates zur Erfüllung des Europäischen Barrierefreiheitsgesetzes (EAA) wurden eingeführt, etwa optimierte Templates und semantische HTML-Strukturen.
  • Migration von Webpack zu Vite: Die Build-Toolchain wurde grundlegend modernisiert, was schnellere Builds und bessere Entwickler-Workflows ermöglicht.
  • Vollständige Unterstützung von Vue 3: inklusive Migration des State-Managements auf Pinia, was zu einer moderneren und performanteren Admin-Architektur führt.
  • Überarbeitetes Caching: Optimierte Cache-Mechanismen verbessern Effizienz, reduzieren Serverlast und steigern Cache-Trefferquoten.
  • Aktualisierte Kernbibliotheken: Wichtige Libraries wie PHPUnit, League OAuth2 Server, DomPDF oder DBAL wurden auf moderne Versionen gehoben.

Diese Änderungen bilden keine „einfachen Features“, sondern eine technische Grundlage, auf der spätere Verbesserungen und Erweiterungen aufbauen.

Da der Release von Shopware 6.8 nicht in 2026 passieren wird, ist Version 6.7 weiterhin eine wichtige Version, für welche sich ein Update in vielen Fällen lohnt.

Warum Du dich nicht auf Shopware 7 fixieren solltest

An dieser Stelle wird eines deutlich: Die Frage, ob es Shopware 7 heißt oder nicht, ist für deinen Shop zweitrangig.

Viel entscheidender ist:

  • Läuft dein Shop auf einer unterstützten Version?
  • Erfüllt deine Installation die aktuellen rechtlichen Anforderungen?
  • Bekommst du regelmäßig Sicherheits- und Performance-Updates?
  • Passt die Version zu deinen unternehmerischen Zielen und deinem Wachstum?

Eine moderne 6.7-Installation ist in diesen Punkten oft deutlich besser aufgestellt als eine alte 6.3- oder 6.4-Version, selbst wenn letztere formal ebenfalls „Shopware 6“ heißt.

Fazit

Shopware 7 ist aktuell kein offiziell angekündigtes Release. Was viele sich von einer neuen Hauptversion erhoffen, passiert bereits heute innerhalb der 6er-Linie. In 2026 wird es kein Update auf Shopware 6.8 geben, daher bleibt die Veröffentlichung von Shopware 7 selbst im Jahr 2027 fraglich. Updates wie Shopware 6.7 haben aber gezeigt, dass echte technische Meilensteine nicht zwangsläufig eine neue Versionsnummer brauchen.

Statt auf einen Namen oder ein hypothetisches Release zu warten, lohnt es sich, den Fokus auf etwas anderes zu legen: eine aktuelle und zukunftsfähige Shopware-Version, die den heutigen individuellen Anforderungen entspricht.

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Shopware 6 robots.txt https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-6-robots-txt/ https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-6-robots-txt/#comments Thu, 20 Nov 2025 15:45:00 +0000 https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-6-robots-txt/ Weiterlesen

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Die robots.txt ist eine einfache Textdatei, mit der du Suchmaschinen-Bots steuerst. Sie legt fest, welche Bereiche eines Shops gecrawlt werden dürfen und welche nicht. Für Onlineshops ist das besonders wichtig, da durch Filter, Parameter oder interne System-URLs schnell tausende bis Millionen irrelevanter URL-Kombinationen entstehen können. Jede unnötige URL verbraucht Crawling-Budget, das besser für Produkte, Kategorien oder redaktionelle Inhalte genutzt werden sollte.

Robots.txt in Shopware 6: Besonderheiten

Shopware 6 liefert standardmäßig keine robots.txt mit.

Das bedeutet:

  • Nach der Installation ist der Shop ohne robots.txt öffentlich erreichbar.
  • Die Datei muss manuell erstellt und auf dem Server abgelegt werden.
  • Der Ablageort muss zwingend das Root-Verzeichnis (domain.com/robots.txt) sein.
  • Seit Shopware 6.7.1.0: robots-Anpassung über Einstellungen > Allgemein > Stammdaten möglich

Shopware 6 robots.txt Vorlage

User-agent: *
Allow: /

Allow: /*.css
Allow: /*.js
Allow: /*.jpg*
Allow: /*.jpeg*
Allow: /*.png*
Allow: /*.gif*
Allow: /*.svg*
Allow: /*.webp*
Disallow: */account/
Disallow: */checkout/
Disallow: */widgets/

Sitemap: https://www.domain.com/sitemap.xml

Wichtig: Das ist eine Beispielhafte robots.txt für Shopware 6. Bitte diese Einstellung nicht einfach übernehmen ohne individuelle Prüfung für den eigenen Shop. Eine falsch konfigurierte robots.txt bedeutet im schlimmsten Fall einen vollständigen Rankingverlust. Nachfolgend erklären wir, wie diese beispielhafte robots.txt zustande kommt.

Was sollte in einer robots.txt in Shopware 6 enthalten sein?

Eine allgemeingültige „perfekte“ robots.txt gibt es nicht. Jeder Shop benötigt eine individuelle Lösung, abhängig vom technischen Setup, Plugins, etc.

Die robots.txt muss zunächst nichts aktiv erlauben. Eine Website kann also auch ohne eine robots.txt gecrawlt werden. Die robots.txt ist somit nur eine Vorgabe an Bots, welche Seiten oder Bereiche nicht gecrawlt werden sollen.

Wichtiger Hinweis: Falsch gesetzte Regeln können dazu führen, dass Google wichtige Seiten nicht mehr crawlt oder der Shop sogar vollständig aus Suchmaschinen verschwindet. Änderungen sollten daher immer mit großer Vorsicht erfolgen. Wenn du Unterstützung in der Erstellung der robots.txt oder weiteren Shopware SEO Themen benötigen, stehen wir dir als Shopware Agentur gerne zur Verfügung.

Crawling-Erlaubnis aller Bots

Häufig werden für alle User-Agents (unterschiedliche Bots) die gleichen Regeln festgelegt. Einige Shop-Betreiber legen individuelle Regeln für unterschiedliche Bots fest, da sie befürchten, dass LLMs die Informationen ihrer Website "stehlen". Im E-Commerce empfehlen wir, das Crawling von LLM-Bots zuzulassen, um keine Sichtbarkeit zu verlieren und die Wahrscheinlichkeit für Erwähnungen im neuen Channel GEO (Generative Engine Optimization) deutlich zu erhöhen. Ein explizites "Allow" ist nicht zwingend notwendig, kann allerdings der Vollständigkeit halber dennoch gesetzt werden. Der Zugriff "Vollzugriff" kann zunächst mit folgenden Zeilen nochmal explizit festgehalten werden:

User-agent: *
Allow: /

User-agent: * bedeutet in diesem Kontext, dass alle Bots damit gemeint sind.

Damit sind zunächst Suchmaschinen-Bots und Bots von KI-Modellen zugelassen. Sofern es kein besonders hohes Aufkommen an Bot-Traffic gibt, welcher die Server überlastet, ist das ausreichend. Ansonsten kann für die jeweiligen Bots individuelle Regeln festgelegt werden.

Checkout & Account URLs

Einige Pfade haben für den Nutzer eine Relevanz, sind für Suchmaschinen aber völlig uninteressant, können allerdings sehr viele URLs erzeugen und damit das Crawling-Budget verbrauchen.

Disallow: */account/
Disallow: */checkout/

Technische URLs

Einige URLs haben einen technischen Hintergrund (zum Beispiel OffCanvas), haben für Suchmaschinen aber ebenfalls keinerlei Bedeutung.

Disallow: */widgets/

Wichtig: Vor allem beim Ausschließen technischer URLs sollte durch ein vollständiges Crawling geprüft werden, welche URLs diese Pfade tatsächlich enthalten, um auszuschließen, dass wichtige URLs gesperrt werden.

Sitemap

Neben Disallow-Regeln empfiehlt es sich, am Ende eine oder mehrere Sitemaps einzutragen mit folgendem Code:

Sitemap: https://www.domain.com/sitemap.xml

Falls verschiedene Sprachvarianten verfügbar sind, könnte die Shopware 6 Sitemap sich auch in Subfoldern befinden, zum Beispiel:

https://www.domain.com/de/sitemap.xml

Das ist eine Ergänzung zur Einreichung in der Google Search Console und hilft Crawlern beim schnellen Auffinden der wichtigsten URLs.

Wichtig: Es sollte geprüft werden, ob die Sitemap aufrufbar ist. Sollte es sich im einen Sitemap Index handeln (Verweis auf weitere Sitemaps) sollte sichergestellt werden, dass alle wichtigen Sitemaps enthalten sind.

Was sollte in einer robots.txt in Shopware 6 vermieden werden?

Blockade aller Parameter

Alle Parameter-URLs URLs zu blockieren hat einige Vorteile, denn die meisten Parameter-URLs sind für die Suchmaschinen nicht relevant. Es gibt allerdings vereinzelte Parameter, die hingegen doch Relevanz besitzen.

Disallow: /*?

Paginierungsseiten

Paginierungsseiten sind seit Shopware 6.7 per HTML als <a>-Link ausgezeichnet. Damit können Paginierungsseiten im Standard korrekt gecrawlt werden. Mit dem Befehl Disallow: /*? dürfen die auffindbaren Seiten zur Paginierung somit nicht gecrawlt werden.

UTM Parameter

Darüber hinaus kann es sein, dass eine Seite einen Backlink erhält und einen UTM-Parameter. Beispiel:

deinedomain.de/p/produktname?utm_source=google&utm_medium=affiliate&utm_campaign=sommer-sale

Wenn diese URL einen Backlink erhält, soll sie eigentlich die indexierbare URL stärken, nämlich:

deinedomain.de/p/produktname

Im Standard löst Shopware dies gut, indem von der Parameter-URL ein Canonical-Tag auf die URL ohne Parameter zeigt. Somit leitet Google die Autorität vom Backlink auf die URL weiter, wo sie auch ankommen soll. Wenn nun allerdings die Parameter-URL vom Crawling per robots.txt ausgeschlossen ist, ist das Canonical-Tag für Google nicht sichtbar und die Autorität kommt nicht bei der indexierbaren Seite an. Im Zweifel wird die Canonical-URL zusätzlich indexiert und wie folgt in den Google Suchergebnissen angezeigt:

google indexiert obwohl durch robots txt gesperrt

Blockade von JavaScript & CSS

Es ist eine gute Faustregel, CSS- und JavaScript-Dateien grundsätzlich zuzulassen. Google bewertet Seiten auf Basis des gerenderten HTML, also so, wie ein echter Browser sie in der mobilen Ansicht sieht. Wenn wichtige Dateien blockiert sind, kann Google unter Umständen:

  • Layout und Struktur nicht richtig darstellen
  • Navigation, Filter oder Variantenlogik nicht erkennen
  • Mobile-Freundlichkeit nicht korrekt bewerten
  • Core Web Vitals schlechter einschätzen

Ein Blockieren dieser Ressourcen kann zu Rankingverlusten führen, weil Suchmaschinen die Seite technisch schlechter einordnen können.

Blockade von Bildern

Bilder spielen eine wichtige Rolle für den Kontext und im Bilder SEO. Verbieten wir crawlern das Abrufen von Bildern, können diese nicht indexiert werden und im Kontext von E-Commerce SEO ist dies ein fataler Fehler.

Disallow: /media/

Wie prüfe ich, ob die Shopware 6 robots.txt korrekt funktioniert?

Möglichkeit 1: Browser-Test

Aufruf folgender URL:

https://www.domain.com/robots.txt

→ Die Datei muss erreichbar sein und Statuscode 200 liefern.

Möglichkeit 2: Google Search Console

Unter:

https://search.google.com/search-console/settings/robots-txt

Dort siehst du:

  • letzte Crawls der robots.txt
  • Erreichbarkeit
  • Syntaxfehler

Möglichkeit 3: Robots Exclusion Checker (Chrome Extension)

Mit diesem Tool kannst du während der Navigation durch den Shop auf einen Blick erkennen, ob einzelne URLs blockiert sind. Zu prüfen sind vor allem die 3 Hauptbereiche (Startseite → Kategorie → Produkt)

Möglichkeit 4: Technisches Crawling (Screaming Frog)

Ein Crawl deckt nach einer Analyse auf, ob versteckte URLs aus Templates, JavaScript oder Plugins vorhanden sind. So lassen sich Blockierte URLs, die möglicherweise nicht blockiert werden sollten aufdecken. Zusätzlich lassen sich URLs aufdecken, die per robots.txt blockiert werden sollten.

Wichtig: Ein kompletter Crawl ist immer sinnvoll, da viele URLs ohne Blick in den Quellcode nicht sichtbar sind. Idealerweise sollte ein Crawl vor der Anpassung und ein Crawl nach der Anpassung durchgeführt werden.

3 Typische Fehler und Probleme mit der robots.txt

Da das Thema robots.txt sehr technisch ist, aber eine sehr wichtige Rolle spielt, wie die Suchmaschine auf eine Website zugreift, nachfolgend die wichtigsten Fehler und Probleme und wie man sie behebt.

Wechselwirkungen von robots.txt, noindex & Canonical-Tag

Ist eine Seite per robots.txt vom Crawling ausgeschlossen, wird der Google-Bot die Seite nicht auslesen. Das bedeutet auch, dass ein noindex-Tag sowie Canonical-Tag nicht ausgelesen werden kann und die robots.txt-Anweisung "gewinnt". Da mit allen Anweisungen unterschiedliche Ziele verfolgt werden ist es empfehlenswert, nur eine Anweisung pro Landingpage zu hinterlegen.

Wichtig ist es, die unterschiedlichen Use Cases zu verstehen, einen Bot die Seite nicht crawlen zu lassen (einsparen von Crawling-Budget) und der bewussten Deindexierung einer URL per noindex- oder Canonical-Tag (Irrelevant für Google-Index oder Duplicate Content).

Unerwünschte Indexierung gesperrter URLs

Im SEO-Kontext gibt es mit der robots.txt beim Crawling zunächst keine Probleme, Suchmaschinen wie Google halten sich an diese Regeln.

Es gibt allerdings auch hier Ausnahmen: In der Google Search Console kann es beispielsweise folgenden Hinweis geben: "indexiert, obwohl durch robots.txt-Datei blockiert". In Google sieht das wie folgt aus:

google indexiert obwohl durch robots txt gesperrt


Doch wie kann das passieren, wenn sich Google an die Regel hält, die entsprechenden URLs nicht zu crawlen? Durch unterschiedliche Signale wie die interne Verlinkung oder Backlinks kann es sein, dass Google die URL als relevant einstuft, obwohl Google die URL selbst nicht crawlt.

Abhängig von der Ursache muss das also kein menschlicher Fehler sein, sondern kann ein Fehler des Suchindex sein.

In diesem Fall wären die Lösungsschritte:

  • Prüfen, ob die URL durch die robots.txt zurecht gesperrt wurde oder ob die URL eigentlich indexiert werden soll
  • Falls sie zu unrecht indexiert ist: Sperre der URL in der robots.txt aufheben (z. B. per Ausnahmeregel). URL anschließend je nach Fall per Canonical Tag oder noindex auszeichnen. Dann die Problembehebung für den Fehler "Indexiert, obwohl durch robots.txt blockiert" in der Google Search Console anstoßen.
  • Falls sie zurecht indexiert ist: URL-Sperre in der robots.txt aufheben und robots.txt optimieren.

robots.txt Implementierung ohne Testing

Auch, wenn man das Gefühl hat, man kenne seinen Shop und seine URLs, verstecken sich auch viele URLs im Quellcode einer Website. Es ist daher immer empfehlenswert, nach der Anpassung der robots.txt ein Crawling mit einem Tool wie z. B. ScreamingFrog zu machen und die Google Search Console anschließend im Blick zu behalten. Ohne diese Maßnahmen ist es ein Blindflug, der zu Sichtbarkeitseinbrüchen führen kann.

Fazit

Eine sauber konfigurierte robots.txt ist zur Suchmaschinenoptimierung für Shopware 6 unverzichtbar.

Sie muss:

  • Manuell im Root-Verzeichnis angelegt werden
  • Vorsichtig geprüft & individuell abgestimmt sein
  • Regelmäßig überprüft werden
  • Keine wichtigen Ressourcen blockieren
  • Paginierungen nicht versehentlich ausschließen

Nur so stellen Shopbetreiber sicher, dass Suchmaschinen relevante Inhalte effizient crawlen und der Shop sein volles SEO-Potenzial ausschöpft.

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Shopware 6 Landingpage https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-6-landingpage/ https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-6-landingpage/#comments Fri, 03 Dec 2021 13:40:00 +0000 https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-6-landingpage/ Weiterlesen

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In Shopware 6 kannst du Landingpages sehr einfach erstellen. 

Als Erstes musst du eine Erlebniswelt erstellen, die am Ende als Landingpage verwendet wird. Dafür wählst du den Punkt "Erlebniswelten" im Hauptmenü aus.

Shopware6 Landingpages1

Nachdem du eine neue Erlebniswelt erstellt hast, wählst du hier "Landingpage" aus.

Shopware6 Landingpages2

Jetzt kannst du die Landingpage so gestalten, wie du möchtest.

Nachdem du alle Anpassungen vorgenommen hast, kannst du die Erlebniswelt speichern. Wir gehen im nächsten Schritt darauf ein, wie du diese Erlebniswelt als Landingpage verfügbar machst.

Shopware Landingpage verfügbar machen

Um nun die erstellte Erlebniswelt verfügbar zu machen, musst du in die Kategorien wechseln. Dort gibt es die Möglichkeit, eine Landingpage hinzuzufügen.

Shopware6 Landingpages3


Hier solltest du dann diverse Einstellungen vornehmen und das erstellte Layout zuweisen.

Wichtig für Landingpages sind neben der Zuweisung der Verkaufskanäle die SEO-Einstellungen. Hier kannst du direkt optimierte SEO Infos angeben.

Shopware6 Landingpages4


Shopware Dynamic Access erlaubt es, bestimmte Kategorien oder Produkte nur ausgewählten Kundengruppen anzeigen zu lassen. Wichtig: Dafür ist mindestens Version 6.4.6.0 notwendig.

Shopware Dynamic Access ab 6.4.6.0
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Shopware 6 Rabatte https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-6-rabatte/ https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-6-rabatte/#comments Thu, 02 Dec 2021 15:09:00 +0000 https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-6-rabatte/ Weiterlesen

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Rabatte in Shopware 6 lassen sich über die Marketing-Einstellungen verwalten.

Shopare 6 Rabatt anlegen

Shopware6 Rabatt 1

Dort wählst du den Punkt "Rabatte & Aktionen" aus. Dort angekommen legst du eine neue Rabattaktion. Dort findest du folgende Übersicht:

Shopware6 Rabatt 2

Hier vergeben wir einen Namen und das Datum, ab wann die Aktion gültig sein soll. Danach aktivieren wir die Aktion und speichern alles.

Du solltest danach feststellen, dass es nun zusätzliche Punkte gibt.

Als erstes legen wir einen Aktionscode fest, in unserem Fall "Rabatt10".

Shopware6 Rabatt 3

Du kannst hier aber z.B. auch einen zufälligen Code generieren, oder aber auch individuelle Codes festlegen.

Als nächstes müssen wir noch die Bedingungen anpassen. Das geschieht unter dem Reiter "Bedingungen". Hier muss der Verkaufskanal ausgewählt werden, in dem der Rabatt aktiv sein soll.

Shopware6 Rabatt 4

Im Reiter "Rabatt" vergibst du nun noch den jeweiligen "Wert" des Rabatts. Danach kannst du den Gutscheincode im Frontend testen:

Shopware6 Rabatt 5

Shopware 6 - genereller Rabatt

Möchtest du in deinem Shopware 6 Shop einen generellen Rabatt einrichten, musst du hier einfach die Einstellung für die Aktionscodes anpassen. Hier wählst du "Kein Aktionscode erforderlich" aus.

Shopware6 generellerRabatt


Rabatt-Typen in Shopware 6

In Shopware 6 können Rabatte auf unterschiedliche Weise definiert werden. Am häufigsten werden prozentuale (relative) Nachlässe verwendet, bei denen ein bestimmter Prozentsatz (z. B. 10 %) vom Warenwert abgezogen wird. Alternativ lässt sich ein absoluter Rabatt festlegen, der einen festen Betrag (z. B. 5 €) vom Gesamt- oder Einzelpreis abzieht. Darüber hinaus können Rabatte regelbasiert gestaltet werden – etwa nur für bestimmte Kategorien, Produkte, Hersteller oder Kundengruppen. Die Bedingungen werden über den Rule Builder definiert und erlauben komplexere Szenarien.

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Shopware 6 Footer bearbeiten https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-6-footer-bearbeiten/ https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-6-footer-bearbeiten/#comments Thu, 25 Nov 2021 00:00:00 +0000 https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-6-footer-bearbeiten/ Weiterlesen

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In Shopware 6 kann der Footer über die Kategorien bearbeitet werden. Im Standard sieht der Footer so aus:

Shopware6 Footer


Zusätzliche Links im Shopware 6 Footer

Wenn wir nun weitere Punkte hinzufügen wollen, starten wir mit einer Footer-Kategorie. Diese erstellen wir in der Kategorieverwaltung.

Shopware6 Footer2

Wichtig ist, dass die Footer Kategorie und die jeweiligen Unterkategorien aktiv sind. Das stellst du sicher, indem du auf die jeweilige Seite klickst und die Checkbox "Aktiv" ausgewählt ist.

Shopware Landingpage Checkbox aktiv

Im nächsten Schritt stellst du die Servicekategorien als "Strukturelement / Einstiegspunkt" ein.

Shopware 6.7.3.1 Footer Service Kategorie


Sobald alle Kategorien aktiv sind, musst du die Kategorie noch als Servicekategorie des jeweiligen Verkaufskanals festlegen. Dafür navigierst du im Shopware Menü links auf deinen Verkaufskanal und siehst dort den Punkt "Einstiegpunkt für die Footer-Navigation", wo du deinen erstellten Footer auswählst. Ergänzend kannst du noch eine Footer-Service-Navigation anzeigen lassen. Diese befindet sich im Standard direkt unter dem Footer, kann aber auch leer gelassen werden, wenn diese Navigation nicht benötigt wird.

Shopware 6 Footer Verkaufskanal Einstellungen Einstiegspunkt

Fertig!
Wenn du alles gespeichert hast, sollte das Ergebnis im Frontend so aussehen:

Shopware6 Footer


Du benötigst Hilfe? Wir stehen dir als zertifizierte Shopware 6 Agentur zur Seite!

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Shopware 6 Newsletter https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-6-newsletter/ https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-6-newsletter/#comments Sun, 25 Apr 2021 15:10:00 +0000 https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-6-newsletter/ Weiterlesen

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Shopware 6 bringt im Standard eine Newsletterfunktion mit, die nur noch mit den Bordmitteln eingebunden werden muss. 

So aktivierst du den Shopware 6 Newsletter

Im ersten Schritt erstellst du eine Kategorie, damit wir den Newsletter im Footer verlinken können. Wenn du das nicht möchtest, kannst du diesen Schritt überpringen. 

Wir erstellen also eine Kategorie und nennen sie z.B. "Newsletter". Zudem aktivieren wir die Kategorie. 

Shopware6 Newsletter Kategorie

Danach müssen wir der Kategorie noch eine Erlebniswelt zuweisen. Diese erstellen wir neu und fügen hier das Newsletter-Formular über die Formulare ein.

Shopware6 Newsletter Erlebniswelt

Hier können wir noch weitere Anpassungen vornehmen. In unserem Fall belassen wir das Newsletter Formular im Standard. Sobald du hier alles gespeichert hast und das Layout der Kategorie korrekt zugewiesen wurde, wird ein entsprechender Link im Footer angezeigt, den wir direkt austesten können.

Shopware6 Newsletter Footer

Das ist das Ergebnis:

Shopware6 Newsletter Ergebnis

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Shopware 6 Migration https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-6-migration/ https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-6-migration/#comments Tue, 22 Dec 2020 11:31:00 +0000 https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-6-migration/ Weiterlesen

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Seit Ende Juli 2024 erhält Shopware 5 keine sicherheitsrelevanten Updates mehr. Viele Shopbetreiber sind bereits auf Shopware 6 umgestiegen, um weiterhin Sicherheitsupdates zu erhalten, von einer modernen technischen Basis zu profitieren, bessere Performance und verbesserte SEO-Grundlagen einzusetzen und gleichzeitig Barrierefreiheit sicherzustellen. Shopware 6 bietet dir im Standard eine Unterstützung durch das Migrationstool!

Shopware bietet hier aber nicht nur die Möglichkeit, deinen bestehenden Shopware 5 Shop zu migrieren, du kannst auch deinen Magento Shop zu Shopware 6 umziehen!

Wenn dein E-Commerce Projekt größer ist, empfehlen wir dir die Migration nur dann selbst durchzuführen, wenn du Entwicklungserfahrung hast. Hier kann einiges schief gehen und Daten verloren gehen! Wir können dich als Shopware 6 Agentur gerne dabei unterstützen!

Wie läuft die Migration zu Shopware 6 ab?

Wenn du bereits einen Shopware-5-Shop hast, kann die Migration auf Shopware 6 je nach Infrastruktur schnell erledigt sein, aber auch ein größeres Projekt darstellen.

Shopware 6 Migration vorbereiten

Du musst lediglich mindestens Shopware 5.4 besitzen, dann kannst du den von Shopware zur Verfügung gestellten Shopware Migration Connector benutzen. 

Migration1

Sobald der Migration Connector installiert und aktiviert ist, muss noch ein API-Zugang zum Shop angelegt werden. Das geschieht in der Benutzerverwaltung. Du kannst hier entweder die API-Daten eines bestehenden Nutzers verwenden, oder einen neuen Nutzer erstellen, der nur für die Migration verwendet wird.

MigrationAPI

Wichtig ist, dass du dir hier den API-Schlüssel kopierst.

Anschließend wechseln wir einmal in die Shopware 6 Administration, die Vorbereitung in Shopware 5 ist damit abgeschlossen!

Shopware 6 Migration durchführen - mit dem Shopware 6 Migrationsassistenten!

In der Shopware 6 Administration angekommen, musst du auch hier den Migration Connector installieren. Unter den Plugins findest du die Einstellungen hierfür.

Migration2

Hier legst du einmalig die Verbindung mit den von dir gespeicherten Daten an. Anschließend solltest du diese Übersicht sehen.

Um die Migration jetzt durchzuführen, musst du zuerst die entsprechenden Daten auswählen, die migriert werden sollen.

Migration3

Wenn du die gewünschten Daten für die Migration ausgewählt hast, kannst du mit einem Klick auf "Migration starten" die Migration zu Shopware 6 starten!

Jetzt heißt es warten, bis die Migration abgeschlossen ist. Sobald diese abgeschlossen ist, sind alle ausgewählten Daten in der Shopware 6 Umgebung vorhanden!

Migration4


Shopware 6 Migration - Videotutorial


 


 


Links zu Shopware 6

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Shopware 6 https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-6/ https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-6/#comments Thu, 06 Aug 2020 13:00:00 +0000 https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-6/ Weiterlesen

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Was ist Shopware 6?

Shopware 6 ist eine Open-Source-E-Commerce-Plattform aus Deutschland und wurde von der Shopware AG mit Sitz in Schöppingen entwickelt. Die Plattform steht unter der MIT-Lizenz und kann somit kostenfrei betrieben oder in den kommerziellen Editionen Rise, Evolve und Beyond erworben werden. Shopware 6 ist der Nachfolger von Shopware 5, teilt sich aber weder Code noch Architektur mit Shopware 5.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Shopware 6 ist modular und nach API-First-Ansatz aufgebaut: ein schlanker Kern, erweiterbar durch Plugins und Apps.
  • Es gibt vier Editionen: Community Edition (kostenlos), Rise, Evolve und Beyond.
  • Der Betrieb ist auf drei Wegen möglich: Self-hosted, PaaS und SaaS.
  • Shopware 5 ist seit 2024 End-of-Life. Sicherheitsupdates gibt es nur noch mit der aktuellen und weit verbreiteten Version Shopware 6.
  • Das Ökosystem umfasst über 3.000 Extensions im offiziellen Store.

Einordnung: Für wen ist Shopware 6 gebaut?

Shopware 6 richtet sich an Händler, die ein hochperformantes Shopsystem mit viel Kontrolle und Flexibilität benötigen. Diese Flexibilität bietet der modulare Aufbau von Shopware 6, wodurch die Einbindung an unterschiedlichste IT-Infrastrukturen möglich ist. Durch den API-First-Ansatz von Shopware 6 lässt sich der Shop zudem Headless betreiben. Das eröffnet weitere Möglichkeiten im Bereich Omnichannel-Präsenz, Design und PageSpeed. Shopware ist im DACH-Raum breit verankert und profitiert somit von regelmäßigen Updates und einer hohen Anzahl an Plugins im Store. Der Shopware CEO Stefan Hamann offenbart bereits einen Blick in die Zukunft: Ein AI-Copilot ist in den neueren Versionen integriert. Shopware bewegt sich zunehmend in den Bereich Agentic Commerce, um als Shopsystem langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

Die Editionen im Überblick

Community Edition

Die Community Edition ist kostenlos und vollständig nutzbar. Der Support für diese Version kommt aus der Community und die Updates über den offiziellen Release-Zyklus. Für Shops, die mit einem Entwicklerteam betrieben werden und keine Enterprise-Features benötigen, ist das eine solide Basis.

Rise

Rise ist der Einstieg in die kommerziellen Editionen. Sie richtet sich an Shops, die professionellen Support und erweiterte Marketing-Features benötigen. Dazu gehören unter anderem erweiterte Promotions und eine erweiterte Benutzer- und Rechteverwaltung.

Evolve

Evolve baut auf Rise auf und ergänzt Features für komplexere Betriebsszenarien: erweiterte B2B-Funktionalitäten, Custom Pricing, tiefergehende Workflow-Automatisierung.

Beyond

Beyond ist die Enterprise-Edition. Ein Highlight ist das Multi-Inventory Feature. Dieses erlaubt es dir, beliebig viele Lagerstandorte (Warenhäuser, Filialen, externe Logistiker) im System abzubilden. Die zusätzlich enthaltenen Digital Sales Rooms verwandeln deinen Onlineshop in einen virtuellen Verkaufsraum, wodurch du den Kaufprozess gemeinsam in Echtzeit zum Beispiel per Video-Live-Beratung gestalten kannst.

Hosting: Self-hosted, PaaS oder SaaS

Self-hosted

Mit Shopware 6 hast du die Möglichkeit, deinen Onlineshop auf einem eigenen oder gemieteten Server zu betreiben. Als Shopbetreiber profitierst du von größeren Freiheiten, hast dementsprechend aber auch größere Verantwortung und dir oder deinem Entwicklungs-Dienstleister wird ein entsprechendes Know-How abverlangt. Für Teams mit eigener Entwicklung, oder einem verlässlichen Hosting-Partner ist das nach wie vor das verbreitetste Modell.

PaaS

In der Platform-as-a-Service-Variante stellt Shopware dir die Infrastruktur bereit und du betreibst darauf deine Shopinstanz. Du erhältst in diesem Fall weiterhin Zugriff auf eigene Plugins und kannst entsprechende Anpassungen machen. Der Vorteil des PaaS Modells ist, dass der Betriebsaufwand reduziert wird, während du dennoch flexibel bleibst.

SaaS

Software as a Service ist das vollständig verwaltete Modell. Shopware betreibt alles, du nutzt den Shop. Für Shops mit geringem individuellen Anpassungsbedarf und dem Wunsch nach maximaler Betriebseinfachheit ist das eine gute Option. Enterprise-Anforderungen und tiefe Integrationen lassen sich damit häufig nicht umsetzen.

Backend

Die Navigation des Shopware 6 Backends gliedert sich in die folgenden Hauptbereiche:

  • Dashboard
  • Kataloge: Produkte, Bewertungen, Kategorien, Dynamische Produktgruppen, Eigenschaften, Hersteller
  • Bestellungen: Übersicht
  • Kunden: Übersicht
  • Inhalte: Erlebniswelten, Medien, Themes
  • Marketing: Newsletter, Rabatte & Aktionen
  • Erweiterungen: Store, Meine Erweiterungen
  • Einstellungen

Wer das Backend zum ersten Mal öffnet, findet sich schon nach kurzer Eingewöhnung zurecht, da die Struktur logisch aufgebaut ist und die Suchfunktion im Header beim schnellen Navigieren unterstützt.

Erlebniswelten

Erlebniswelten sind das CMS-System in Shopware 6. Du kannst damit Landingpages per Drag-and-Drop gestalten. Layouts bestehen aus Sektionen, Blöcken und Elementen. Das System ist flexibel genug für komplexe Seitenstrukturen und gleichzeitig für Redakteure bedienbar, die keinen technischen Hintergrund haben.

Plugins

Shopware 6 Plugins laufen direkt im Shopware-Kern und haben somit vollen Zugriff auf PHP-Klassen und die Datenbank. Das ermöglicht Plugins, die gewünschten Features individuell anzupassen. Diese Freiheit in der Entwicklung bringt eine entsprechend hohe Verantwortung in der Entwicklung von Plugins mit sich. Shopware Plugins werden entweder per Shopware Plugin Store zur Verfügung gestellt oder können individuell entwickelt werden. In jedem Fall ist darauf zu achten, dass das jeweilige Plugin mit der aktuellen Shopware Version kompatibel ist. Einige Plugins sind kostenlos verfügbar, während du andere monatlich oder jährlich mieten kannst. Mehr zum Ökosystem und was du wirklich brauchst: Shopware Plugins.

PageSpeed

Durch das schlanke Shopsystem und die Möglichkeit, seinen Hoster individuell zu wählen, ist Shopware in der Lage, sehr hohe Ladegeschwindigkeiten umzusetzen. Gemeinsam mit dem Hoster Maxcluster haben wir eine Case Study durchgeführt. Selbst bei 5.000 Bestellungen pro Stunde zeigt Shopware 6 keinerlei Performanceeinbrüche und auch 15 Millionen Bestellungen und 600.000 Produkte konnten Shopware nicht in die Knie zwingen. Mit der richtigen Infrastruktur ist es mit Shopware möglich, einen hochfrequentierten Onlineshop mit hoher Performance zu betreiben.

Der Tech-Stack

Shopware 6 basiert auf Symfony (PHP) und Vue.js. Die weite Verbreitung dieser Tech-Stacks bietet den Vorteil, dass Entwickler mit bekannten Technologien arbeiten, was die Einarbeitung und Verfügbarkeit der Entwickler verbessert. Durch den API-First-Ansatz sind headless Setups möglich, bei denen das Frontend vollständig entkoppelt vom Shopware-Kern betrieben wird.

Shopware 6 vs. Shopware 5

Shopware 5 hat mit Shopware 6 abgesehen vom Namen nichts gemeinsam. Die Architektur, der Tech-Stack, das Plugin-System und das Datenmodell wurden vollständig neu entwickelt. Ein Shopware-5-Plugin läuft nicht auf Shopware 6, weshalb auch der Shopware Plugin Store in zwei Bereiche unterteilt ist. Shopware 5 hat seit 31. Juli 2024 sein End-of-Life erreicht, wodurch weder Sicherheitsupdates noch Funktionsupdates stattfinden. Das erfordert ein hohes Maß an Eigenentwicklungen. Eine Migration auf Shopware 6 wird dadurch zunehmend unausweichlich.

Wohin entwickelt sich Shopware 6?

Agentic Commerce

Shopware positioniert sich mit dem Begriff "Agentic Commerce" als Plattform, auf der KI-Agenten eigenständig Aufgaben im E-Commerce vom Produktdaten-Management bis hin zu automatisierten Kaufentscheidungen auf Kundenseite übernehmen können. Der Shopware Gründer Stefan Hamann hat bereits einige Whitepaper zum Thema Agentic Commerce veröffentlicht, welche die strategische Ausrichtung von Shopware aufzeigen. Für Shopbetreiber und E-Commerce-Manager ist somit das Ziel, schon heute eine Infrastruktur aufzubauen, die eine einfache Integration von KI-basierten Prozessen ermöglicht, um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein.

AI-Copilot

Mit dem AI-Copilot hat Shopware seit Version 6.5.1.0 eine KI-Assistenzfunktion direkt in die Administration integriert. Er hilft bei Aufgaben wie dem Erstellen von Produkttexten, dem Formulieren von SEO-Metadaten und dem Konfigurieren von Regeln. Für Teams, die Produktdaten in großen Mengen pflegen, kann das einen großen Effizienzgewinn darstellen.

Shopware 7?

Zu Shopware 7 ist bisher wenig bekannt. Für das Jahr 2026 ist kein Major Update geplant und für 2027 ist ein Update auf Shopware 6.8 geplant. Die Übergangsphase von Shopware 5 auf Shopware 6 hat außerdem gezeigt, dass selbst bei einem Shopware 7 Update noch von einem jahrelangen Support für Shopware 6 ausgegangen werden kann.

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Shopware 6 Themes https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-6-themes/ https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-6-themes/#comments Tue, 30 Jun 2020 09:27:00 +0000 https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-6-themes/ Weiterlesen

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Shopware 6 glänzt mit vielen Funktionen und einer komplett überarbeiteten Administration im Gegensatz zu Shopware 5. Im Folgenden zeigen wir, wie das Shopware 6 Theme aufgebaut ist, worauf du achten solltest und welche Fortschritte seit Shopware 5 gemacht wurden.

Das Shopware 6 Template

Im Standard Theme hat sich gegenüber Shopware 5 einiges getan. Was genau, siehst du in den folgenden Screenshots:

Shopware 6 Listing

Shopware 6 Themes Listing

Shopware 6 Detailseite

Shopware 6 Themes Detail

Shopware 6 Warenkorb

Shopware 6 Themes Warenkorb

Die Vorteile des Shopware Themes

Die Vorteile des Shopware Themes sind größtenteils identisch zu dem Standard Template von Shopware 5. Da bereits lange der "Mobile-First"-Ansatz gilt und über 2/3 der Nuzter das Internet über Mobilgeräte nutzen und auch Google für die Suchmaschinenindexierung ihren Smartphone-Browser nutzt, ist das Shopware 6 Theme responsive (wir stellen dir die Ansicht auf den verschiedenen Geräten im nächsten Abschnitt vor) und lässt sich sehr intuitiv von den Besuchern deines Shops bedienen. Das führt natürlich auch dazu, dass viele Elemente bereits im Shopware Standard Theme für Conversions optimiert sind. 

Hier gibt es natürlich immer viel Luft nach oben für Verbesserungen!

Frontend-Designer profitieren von der hohen Flexibilität des Shopware-6-Themes. Durch neue Technologien, die in Shopware 6 eingesetzt werden, können viele Anpassungen leichter vorgenommen werden als noch unter Shopware 5.

Shopware Responsive Template - auch in Shopware 6?

Wie bereits in Shopware 5 ist auch das Standard Template von Shopware 6 responsive. Das bedeutet, dass es sich an die Größe des Endgeräts anpasst. Du hast also auf dem Smartphone eine andere Ansicht des Shops, als wenn du einen PC benutzt. Wie sich das Design unterscheidet, wollen wir dir hier einmal zeigen:

SW6 Theme responsive

Wie du siehst, passt sich das Shopware Theme auf jedes Gerät an - du brauchst also keine Sorge haben, dass Benutzer deinen Shop nicht über ein Smartphone benutzen können!

Das solltest du bei Shopware 6 Themes beachten!

Viele Shopbetreiber wechseln im Laufe der Zeit auf andere Templates, die ihren Shop individueller erscheinen lassen sollen. Hier werden dann zum Beispiel neue Funktionen eingebaut, die die Größe des Logos oder die Formen von Buttons anpassen.

Doch Vorsicht! Nicht jedes Shopware 6 Theme verbessert deinen Shop! Es gibt auch einige Shopware Themes, die deinen Shop in mehreren Bereichen schlechter werden lassen!

Ansprechendes Design: optimiert für Conversions

Ein schönes Design ist eine Grundvoraussetzung, wenn du dir ein Shopware Theme auswählst. Aber hier gibt es viele Tücken! Bestimmt findest du viele andere Designs auch nicht wirklich gelungen und schön. Aber denkt jeder so? Vor allem: denkt dein Nutzer so? Das Theme deines Shops muss nicht nur dir gefallen, sondern vor allem deinem Nutzer.

Wenn deinen Besuchern der Shop nicht gefällt, werden sie womöglich nicht einkaufen, weil sie mit dem Design des Shops nicht “abgeholt” werden. Du solltest hier auf jeden Fall darauf achten, dass dein Shopware Theme gewisse “Standards” erfüllt. Diese Standards kannst du vielen UX- und Conversion-Studien entnehmen.

Besonders wichtig sind dabei:

  • Ein aufgeräumter Warenkorb
  • Wenige Felder im Checkout-Prozess
  • Eine ansprechende Buybox
  • ...

Konfigurationsmöglichkeiten zur individuellen Anpassung

Viele Themes bieten dir zwar die Möglichkeit an, dein Logo einzufügen und die Farben zu verändern. Das war es dann aber häufig leider schon. Du kannst deinen Shop also nicht wirklich individualisieren. Vor allem aber nicht in dem Umfang, wie es sich viele Shopbetreiber wünschen.

Sollte jetzt ein anderer Shop das gleiche Theme gekauft haben wie du, sehen sich die beiden Shops bis auf die Logos und Farben stark ähnlich.

Du solltest also unbedingt darauf achten, dass es zusätzliche Features im Theme gibt, die du aktivieren und nutzen kannst. Wenn ein Theme solche Features bereitstellt, bist du also auf der sicheren Seite, dass sich dein Shop von anderen unterscheidet!

Kompatibilität mit den unterschiedlichen Plugins

Stell dir Folgendes vor: du hast ein teures Theme im Store erworben, aber plötzlich funktioniert ein Großteil deiner Plugins nicht mehr. Ein Worst-Case Szenario!

Im schlimmsten Fall müssen dann individuelle Anpassungen vorgenommen werden, die die Kosten schnell in die Höhe schießen lassen.

Achte daher unbedingt darauf, deinen Shop mit dem Theme zu testen. Du hast im Shopware Store bei jedem Plugin die Möglichkeit, dieses als 30-tägige Testversion zu erhalten. Diese Möglichkeit solltest du nutzen, um wichtige Funktionen im Zusammenspiel mit dem neuen Theme zu testen. Du solltest deine Tests auf jeden Fall auch auf einer separaten Testumgebung durchführen, um etwaige Fehler im Live Shop auszuschließen.

Regelmäßige Updates und neue Funktionen

Diese Punkte werden dir schon bekannt vorkommen, wenn du bereits einen Shopware 5 Shop mit einem gekauften Theme betreibst. In regelmäßigen Abständen gibt es neue Shopware Updates, die unter Umständen viele Dinge im Hintergrund ändern - mit der Folge, dass dein Theme nicht mehr funktionieren kann. Hier kann es im schlimmsten Fall dazu kommen, dass dein Shop gar nicht mehr funktioniert! Zusätzlich entwickeln sich besonders im E-Commerce immer wieder neue Trends, die im Shopware Theme aufgegriffen werden können!

Du solltest daher unbedingt darauf achten, dass dein ausgewähltes Shopware Theme von einem Hersteller stammt, der schon etwas länger am Markt ist und somit auch Erfahrung mit Shopware hat. Prüfe ggf. die Bewertungen anderer Themes, die der Hersteller anbietet, um dir eine Meinung zu bilden!

Schnelles Theme für eine perfekte Performance

Die Performance eines Shopware Shops ist nicht nur wichtig für die Benutzer deines Shops, sondern auch für die großen Suchmaschinen wie zum Beispiel Google. Es gibt oftmals Shopware Themes, die nicht wirklich für eine gute Geschwindigkeit optimiert sind. Das wird dann nicht nur dir auffallen, sondern auch deinen Nutzern.

Du fragst dich jetzt bestimmt, was eine schlechte Performance für Auswirkungen hat.

Betrachten wir eine langsame Seite einmal aus der Sicht eines Shop-Besuchers. Mittlerweile sind die meisten Internetnutzer an schnelle Websites gewöhnt. Wenn ein Nutzer auf deinen Shop kommt und bei jedem neuen Seitenaufruf 2-3 Sekunden warten muss, bis er eine Eingabe tätigen kann, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Besucher nicht kauft. Auf Dauer wird deine Conversionrate also massiv abnehmen und deine Umsätze werden zurückgehen!

Als Zweites müssen wir die Situation einmal aus der Sicht der Suchmaschine betrachten. Wenn deine Seite hohe Ladezeiten hat, wird auch Google das bemerken. Dafür hat Google vor einigen Jahren die Core Web Vitals eingeführt, die die echte Nutzererfahrung möglichst genau misst. Ein wichtiger Faktor ist dabei das Thema PageSpeed. Die Folge von einem zu langsamen Shop: deine Rankings werden auf lange Sicht sinken. Google möchte schnelle Seiten, wenn dein Shop nicht dazu zählt, wirst du das auf Dauer bemerken.

Achte deshalb schon beim Testen darauf, die Performance des Shopware Themes zu überprüfen. Am besten testest du die Performance einmal vor und einmal nach dem Installieren des Themes mit den Google PageSpeed Insights und hast deine PageSpeed-Werte langfristig über echte Nutzerdaten im Blick. Ideal eignet sich dafür der Chrome User Experience Report, der von Google veröffentlicht und kostenlos einsehbar ist und das auch rückblickend: cruxvis.withgoogle.com

Der Support des Herstellers

Neben regelmäßigen Updates ist auch der Support des Themes wichtig. Wenn du eine gute Shopware 6 Agentur erwischt hast, wird sie dich bei auftretenden Problemen auch problemlos unterstützen. Sei es ein inkompatibles Plugin oder andere Probleme, die bei deinem Shop auftreten. Der Hersteller muss sich nicht erst in die Struktur des Themes einarbeiten und kann so auftretende Probleme deutlich schneller erkennen.

Barrierefreiheit

Seit 2025 ist das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) in Onlineshops verpflichtend. Während Shopware selbst mit Version 6.7 ein großes Update in Bezug auf die Barrierefreiheit veröffentlicht hat, spielt auch das Theme eine entscheidende Rolle, um deinen Onlineshop Barrierefrei zu gestalten. Achte daher darauf, ein Theme zu wählen, das deinen Ansprüchen für das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz entspricht.

Links zu Shopware 6

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https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-6-themes/feed/ 0 https://www.8mylez.com/favicon.ico https://www.8mylez.com/favicon.ico
Shopware 6 Cache https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-6-cache/ https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-6-cache/#comments Thu, 25 Jun 2020 00:00:00 +0000 https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-6-cache/ Weiterlesen

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Seit Shopware 6.2 steht in der Administration ein eigenes Cache- und Index-Modul zur Verfügung. Damit lässt sich der Cache direkt aus der Administration verwalten. Wie genau das geht, wollen wir dir einmal in diesem Beitrag zeigen!

Inhalt:

  1. Shopware 6 Cache Einstellungen
  2. Shopware 6 SEO URL's generieren

Shopware 6 Cache Einstellungen

Die Cache Einstellungen in Shopware 6 findest du in der Administration unter 

Einstellungen -> System -> Cache & Indizes 

Dort angekommen findest du folgende Übersicht:

Shopware6 Cache Uebersicht

Die Punkte einmal erklärt:

  • Caches leeren: Hier werden die vorhandenen Caches geleert, sodass du deine Änderungen direkt im Frontend sehen kannst
  • Caches löschen und aufwärmen: Gleiche Funktion wie leeren, nur wird der Cache hier nach dem leeren neu aufgebaut, dadurch wird dein Shop spürbar schneller
  • Indizes aktualisieren: Hiermit kannst du z.B. die SEO URL’s deines Shops generieren

Wir empfehlen dir auf jeden Fall, den Cache nach dem leeren aufzuwärmen. Das bedeutet einfach, dass unser Shop automatisch und im Hintergrund jede Seite einmal aufruft um sie in den Cache zu packen. Dadurch bekommt der Shop einen erheblichen Geschwindigkeitszuwachs!

Shopware 6 SEO URL's generieren

Wenn du optimierte SEO URL's haben möchtest, musst du die Einstellungen hierfür zunächst in der Administration unter 

Einstellungen -> SEO 

anpassen. Hier kannst du auswählen, wie die URL's deines Shops aussehen sollen. Wir haben uns dazu entschieden, die Produkt Nummer zu entfernen.

Shopware6 SEO URLS

Nachdem wir die Einstellungen für die SEO URL's gespeichert haben, müssen wir wieder in das Cache Modul wechseln. Dort wählen wir dieses Mal "Indizes aktualisieren" aus.

Im Hintergrund werden jetzt die SEO URL's neu generiert. Wenn du dir dann die URL's deines Shops anschaust, wirst du die Änderung direkt sehen:

Vorher:

Shopware6 URL Vorher
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Shopware 6 Update https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-6-update/ https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-6-update/#comments Thu, 28 May 2020 15:33:00 +0000 https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-6-update/ Weiterlesen

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Du möchtest deinen Shopware 6 Shop auf die neueste Version updaten, weißt aber nicht so richtig, wie du vorgehen solltest? Dieser Beitrag erklärt Schritt für Schritt, wie du deinen Shopware 6-Shop sicher aktualisierst.

Hinweis: Wenn du Shopware 6 produktiv verwendest, solltest du das Update vorher auf jeden Fall auf einer Testumgebung testen! Führe Updates grundsätzlich zunächst in einer Staging- oder Testumgebung durch und lege vorab ein vollständiges Backup (Dateien + Datenbank) an. Solltest du dabei Unterstützung brauchen, stehen wir dir als Shopware 6 Agentur gerne zur Seite!

Shopware 6 Update Benachrichtigung

Beachte: Lies vor jedem Update den offiziellen Changelog und beachte Breaking Changes.

Wenn du dich in den Admin-Bereich deines Shopware 6 Shop einloggst und diese Benachrichtigung siehst bedeutet das, dass ein neues Update für deinen Shop vorhanden ist.

Shopware6UpdateBenachrichtung


Um nun mit dem Update zu beginnen, gehen wir einfach auf Update öffnen.

Danach öffnet sich der Changelog zum neuen Shopware 6 Update.

Shopware6UpdateChangelog

Wir können zudem erkennen, ob alle Plugins kompatibel sind und ob alle Systemvoraussetzungen gegeben sind:

Shopware6UpdateSystemovorraussetzungen

Wenn dort ebenfalls ‚Bereit‘ angezeigt wird, kannst du das Update starten.

Shopware 6 Update starten

Nachdem du auf Update starten geklickt hast, öffnet sich ein Fenster, bei dem du bestätigen musst, dass du ein Backup angelegt hast.

Shopware6UpdateInstallation

Sobald du dann auf Installieren klickst, beginnt Shopware 6 damit, die Installationsdatei herunterzuladen.

Shopware6UpdateAktualisierung

Danach läuft das Update einige Minuten durch. Lass das Browserfenster auf jeden Fall geöffnet!

Shopware 6 Update - Aufräumen

Nachdem das Update durchgelaufen ist, müssen einige Daten aufgeräumt werden. Auch das übernimmt Shopware 6, wir müssen den Prozess nur einmal anstoßen.

Shopware6UpdateAufraeumen

Nachdem du auf Weiter geklickt hast, dauert es einen Moment, dann ist das Shopware 6 Update abgeschlossen!


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https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-6-update/feed/ 0 https://www.8mylez.com/favicon.ico https://www.8mylez.com/favicon.ico
Shopware 6 installieren https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-6-installieren/ https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-6-installieren/#comments Wed, 04 Mar 2020 15:52:00 +0000 https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-6-installieren/ Weiterlesen

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Systemanforderungen von Shopware 6

Hier findest du die technischen Mindestanforderungen für einen stabilen Betrieb von Shopware 6.

Empfohlen wird ein Hoster, der Shopware-optimiertes Hosting anbietet. Dies unterscheidet sich nicht stark von anderen Applikationen, aber wenn Shopware beim Hoster bekannt ist, geht es meist bei Support schneller und einfacher.

Shopware hat die Anforderungen aufbereitet und übersichtlich dargestellt: Shopware Anforderungen

Datenbank

Für die Speicherung der Shopdaten wird eine MySQL Datenbank benötigt. Für unseren Shop sollten wir auch unbedingt eine eigene Datenbank nutzen, die komplett getrennt von anderen Datenbanken arbeitet. Am besten auch mit einem eigenen Benutzer, der nur Zugriff auf diese Datenbank hat. Sollte jemand Zugang zu der Datenbank oder dem Benutzer bekommen, kann er nur in dieser einen Datenbank Schabernack treiben und eure anderen Datenbanken sind zumindest sicher.

Das Anlegen der Datenbank unterscheidet je nach Hoster etwas. 

Im Folgenden werden die Installationsschritte exemplarisch beschrieben. Meistens unterscheidet sich das nicht stark, sodass du es auch bei deinem Hoster anwenden kannst.

1. Schritt: Einloggen

Wenn du eine Oberfläche für die Verwaltung deines Servers hast, musst du dich im nächsten Schrit dort einloggen. Das sieht in unserem Fall wie folgt aus:

Server Backend Login

Wir loggen uns mit unseren Zugangsdaten ein.

2. Schritt: Datenbankbenutzer anlegen

Unter Webseiten / Datenbanken finden wir den Punkt Datenbankbenutzer.

Datenbankbenutzer

Mit einem Klick auf Neuen Benutzer hinzufügen können wir die nötigen Informationen für den Benutzer angeben.

Datenbankbenutzer anlegen

3. Schritt: Datenbank anlegen

Unter Webseiten / Datenbanken finden wir den Punkt Datenbanken.

Durch einen Klick auf Neue Datenbank hinzufügen können wir die nötigen Informationen für die Datenbank eingeben und diese erstellen.

Datenbank anlegen

An dieser Stelle ist es wichtig, nicht zu vergessen, den neuen Benutzer für die Datenbank auszuwählen.

Die Datenbank ist erstellt es geht weiter mit der Installation von Shopware.

Shopware Download

Irgendwie müssen die Shopware Dateien auf unseren Server kommen, bevor wir die Installation starten können. Zum Shopware 6 Download.

Wir laden die neueste Version herrunter und entpacken die heruntergeladene Zip Datei. 

Die entpackten Dateien laden wir mit einem FTP Client (z.B. FileZilla oder Transmit) auf unseren Webspace hoch.

Sobald alle Dateien hochgeladen wurden, rufen wir unsere Website auf. Manchmal ist noch keine Domain verbunden, sodass wir die IP-Adresse des Servers aufrufen. Wir werden automatisch zur Installation weitergeleitet.

Installationsroutine von Shopware 6

Start

Der Shopware 6 Installer bringt uns einfach und sicher durch die Installation von Shopware 6.

Shopware6InstallationStart

Systemanforderungen

Mit einem Klick auf Weiter kommen wir zu dem Systemcheck.

Shopware6Systemvorrausetzungen 

Endnutzer-Lizenz

Shopware6AGB

Datenbank Konfiguration

Wenn wir den Lizenzbestimmungen zustimmen und auf Weiter klicken können wir die Datenbank konfigurieren. Wir hatten am Anfang einen Benutzer (mit Passwort) und eine Datenbank angelegt. Diese Informationen tragen wir hier ein. 

Shopware6InstallationDatenbank

Datenbank Import

Sobald der Benutzer mit Passwort eingetragen ist, verwandelt sich das Datenbank Feld in eine Auswahlbox und wir können unsere Datenbank bequem auswählen. So ist sichergestellt, dass alles funktioniert und richtig ausgewählt ist.

Der Klick auf Weiter bringt uns zum Datenbank Import, den wir mit einem Klick auf Starten beginnen.

Shopware6Installationsfortschritt

Sobald alles durchgelaufen ist, können wir wieder auf Weiter klicken.

Shopware6erfolgreichInstalliert

Du landest danach im Shopware 6 Backend um die weiteren Konfigurationsschritte durchzuführen.

Shopware 6 Konfiguration

Im letzten Schritt müssen wir noch wichtige Daten wie z.B. den Shopnamen festlegen.

Shopware6InstallationKonfiguration


First Run Wizard von Shopware 6

Demodaten

Wenn wir keinen nackten Shop wollen, brauchen wir Demo Daten. Diese können wir im nächsten Schritt installieren. Du kannst die jeweilige Sprache auswählen und die Demo Daten installieren. Vergesst nicht das Plugin zu aktivieren.

Shopware6InstallationDatenimport

Mailer- Einstellungen

Hier hast du die Möglichkeit, die Mails durch den lokalen E-Mail-Agenten senden zu lassen oder durch einen separaten SMTP-Server.

Shopware6InstallationMailer

PayPal

Danach hast du direkt die Möglichkeit, das PayPal Plugin für deinen Shop zu installieren.

Shopware6InstallationPayPal

Plugin Empfehlungen

In diesem Schritt kannst du empfohlene Plugins installieren. Wir überspringen diesen Schritt einmal.

Shopware6InstallationPlugins

Shopware ID

Die Shopware ID ist wichtiger Bestandteil für den Einkauf im Community Store (für kostenpflichtige sowie kostenlose Plugins). Kann auch übersprungen werden, wenn keine weiteren Plugins installiert werden sollen.

Fertig

Der First Run Wizard ist auch durch und wir sehen unsere Shopware 6 Administration.

Shopware6InstallationBackend

Unser Shop ist installiert! Du kannst jetzt damit beginnen ihm Leben einzuhauchen und deine ersten Produkte einzupflegen!

Wenn du mit deinem Shop Hilfe benötigst, sind wir als Shopware 6 Agentur natürlich für dich da!

Du bist noch auf der Suche nach dem passenden Shopsystem für dein Projekt? Schau dir doch einmal unseren Vergleich der verschiedenen Shopsysteme an!

Links zu Shopware 6

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https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-6-installieren/feed/ 0 https://www.8mylez.com/favicon.ico https://www.8mylez.com/favicon.ico
Shopware Gastbestellung https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-gastbestellung/ https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-gastbestellung/#comments Mon, 06 Jan 2020 14:03:00 +0000 https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-gastbestellung/ Weiterlesen

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Schon in der Standardinstallation bietet Shopware deinen Kunden die Möglichkeit, als Gast zu bestellen. Wenn du diese Option jedoch deaktivieren oder abändern möchtest, musst du zusätzliche Einstellungen vornehmen. 

Welche Einstellungen das sind und wo du diese findest, wollen wir dir kurz und knapp erklären!

Was sind Gastbestellungen?

Durch die Funktion der Gastbestellung müssen deine Kunden keinen Account in deinem Shop anlegen. Dadurch soll die Conversionrate deines Shops steigen!

Dabei sieht die Funktion so im Frontend aus:

ShopwareGastbestellung

Der Benutzer hat hier die Möglichkeit, die Checkbox "Kein Kundenkonto anlegen" auszuwählen. Sobald er das macht, verschwindet das Feld der Passworteingabe.

ShopwareGastbestellung1

Shopware Gastbestellung Einstellungen

Die Einstellung für die Gastbestellung findest du im Backend in den Grundeinstellungen.

Dort suchst du unter "Storefront" den Punkt "Anmeldung / Registrierung".

ShopwareGastbestellung2

Wenn du dort angekommen bist, suchst du die Einstellung "Kein Kundenkonto deaktivieren".

ShopwareGastbestellung3

Dort ist im Standard "Nein: Option ist nicht vorausgewählt" eingestellt. Du hast aber 3 Möglichkeiten, die Gastbestellung anzupassen:

ShopwareGastbestellung4

Option 1: Gastbestellung deaktivieren

Mit der Option "Ja" deaktivierst du die Gastbestellung komplett. Deine Kunden müssen also ein Kundenkonto anlegen, bevor sie in deinem Shop bestellen können.

ShopwareGastbestellung5

Option 2: Gastbestellung aktiv

Das ist die Option, die mit der Standardinstallation vorausgewählt ist. Hier wird die Gastbestellung aktiviert, die Checkbox muss vom Kunden jedoch noch manuell ausgewählt werden. Wenn du diese Option bevorzugst, musst du die Einstellung "Nein: Option ist nicht vorausgewählt" verwenden.

ShopwareGastbestellung

Option 3: Gastbestellung aktiv und vorausgewählt

Die letzte Option ist es, die Gastbestellung zu aktivieren und dabei die Checkbox vorausgewählt zu lassen. Dabei handelt es sich um die Option "Nein: Option ist vorausgewählt".

ShopwareGastbestellung1

 Weitere Shopware Basics

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https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-gastbestellung/feed/ 0 https://www.8mylez.com/favicon.ico https://www.8mylez.com/favicon.ico
Shopware Bewertungen https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-bewertungen/ https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-bewertungen/#comments Thu, 02 Jan 2020 14:04:00 +0000 https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-bewertungen/ Weiterlesen

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Schon im Shopware Standard bietet Shopware deinen Kunden die Möglichkeit, Bewertungen für Produkte zu hinterlassen. Bewertungen für deinen Shop sind im Standard leider nicht vorhanden, wie das funktioniert, möchten wir dir aber auch zeigen!

Tipp: Bewertungen sind wichtig für die Conversionrate deiner Besucher!

Shopware Produktbewertungen

Bewertungen aktivieren

Um die Produktbewertungen anzuzeigen, musst du die Einstellungen hierfür erst im Backend aktivieren. Du findest die Option in den Grundeinstellungen unter Storefront -> Artikelbewertungen.

ShopwareBewertungen

In den Einstellungen für die Artikelbewertungen hast du mehrere Möglichkeiten zur Anpassung.

ShopwareBewertungen2
  • Artikel Bewertungen müssen freigeschaltet werden: Hier hast du die Möglichkeit, dir jede Bewertung anzuschauen, bevor diese veröffentlicht wird. Du entscheidest selbst, ob die Bewertung angezeigt wird oder nicht
  • Artikel Bewertungen deaktivieren: Hier werden die Bewertungen im Frontend deaktiviert
  • Autom. Erinnerung zur Artikelbewertung senden: Wenn aktiviert, wird jedem Käufer nach Ablauf des festgelegten Zeitraums eine E-Mail geschickt mit der Bitte, das Produkt zu bewerten
  • Tage bis die Erinnerungs-E-Mail verschickt wird: legt den Zeitraum fest, nach dem die E-Mail verschickt wird

Bewertungen anlegen

Wenn du die Einstellungen angepasst hast, findest du jetzt auf jeder Detailseite ein Bewertungsformular.

ShopwareBewertungen3

Du kannst das Formular einmal testweise ausfüllen um zu schauen, was passiert. Wenn du alles richtig eingestellt hast und das Standard Template verwendest, sollte folgendes bei dir passieren:

ShopwareBewertungen4

Wenn du diese Meldung siehst, wurde die Bewertung hinterlegt, du musst sie nur noch freigeben.

Bewertungen freigeben

Um Bewertungen freizugeben, musst du im Shopware Backend in das Bewertungsmodul wechseln.

ShopwareBewertungen5

Im Bewertungstool selbst siehst du alle Bewertungen, die bisher in deinem Shop abgegeben wurden.

ShopwareBewertungen6

Du siehst in unserem Beispiel, dass die neueste Bewertung noch nicht freigegeben wurde. Um die Bewertung freizugeben, klickst du einfach auf das markierte Symbol.

So sehen Bewertungen in Shopware aus

Listing

Im Listing werden Produkte mit Bewertung prominenter mit Sternen dargestellt.

ShopwareBewertungen8

Detailseite

In der Bewertungssektion wird jetzt die freigegebene Bewertung angezeigt.

ShopwareBewertungen7

Bewertungserinnerung

Wir sind bereits kurz auf die Bewertungserinnerung eingegangen. Du kannst in Shopware automatisch Kunden dazu animieren, für ein gekauftes Produkt eine Bewertung abzugeben. Die Einstellung hierzu findest du wieder in den Grundeinstellungen unter Storefront -> Artikelbewertungen.
ShopwareBewertungen2

Dabei sind 2 Dinge musst du beachten: 

  • Es wird immer von dem Tag des Bestellabschlusses ausgegangen
  • Die Erinnerung wird nur dann verschickt, wenn der Status der Bestellung entweder "Komplett ausgeliefert" oder "Komplett abgeschlossen" ist

Achte darauf, dass der Zeitraum bis zum absenden der E-Mail groß genug ist, damit der Kunde seinen Artikel auch schon erhalten hat!

Bewertungen für deinen Shopware Shop

Um Bewertungen für den gesamten Shop zu erhalten, musst du auf einen Drittanbieter ausweichen.

Wir empfehlen unseren Kunden dafür Trusted Shops. Hierbei greift dir Trusted Shops unter die Arme, wenn es darum geht Bewertungen zu sammeln. Zusätzlich dazu bietet Trusted Shops ein einfaches Plugin, welches unter anderem ein Trusted Shops Widget in deinen Shop einbaut.

ShopwareBewertungen10

Wir sind Trusted Shops Partner, wenn du also Fragen zur Einrichtung oder ähnlichem hast, kannst du dich gerne bei uns melden!

Weitere Shopware Tipps

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Shopware Staffelpreise https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-staffelpreise/ https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-staffelpreise/#comments Tue, 31 Dec 2019 10:34:00 +0000 https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-staffelpreise/ Weiterlesen

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Du möchtest deinen Kunden ab einer bestimmten Abnahmemenge Produkte günstiger anbieten? Dann sind die Staffelpreise in Shopware genau das, was du suchst!

Shopware Staffelpreise einrichten

Um die Staffelpreise einzurichten, beginnen wir im Backend. Dort suchst du dir den Artikel aus, der die Staffelpreise erhalten soll, und bearbeitest diesen.

Wenn du den Artikel bearbeitest, solltest du diese Übersicht sehen:

ShopwareStaffelpreise1

Du hast einen Preis hinterlegt (in unserem Fall 9,90€) der allgemein gültig ist. Wenn du nun einen Staffelpreis hinzufügen möchtest, gehst du in das Feld "Beliebig". Dort trägst du ein, bis zu welcher Abnahmemenge der Preis gelten soll.

shopware staffelpreise2

So kannst du jetzt mit allen Staffeln verfahren. Die einzelnen Preise für die Staffeln kannst du unter "Preis" bearbeiten.

shopware staffelpreise3

Wenn du die Staffelpreise hinterlegt hast, musst du nur das Produkt speichern und den Cache leeren.

Das Ergebnis im Frontend sieht dann so aus:

shopware staffelpreise4

Jetzt gibt es nur ein Problem, wenn du, wie in unserem Fall, bei einem Variantenartikel Staffelpreise hinterlegen möchtest. Wenn du den Artikel so gespeichert hast, werden die Variantenartikel keine Staffelpreise haben.

shopware staffelpreise5

Staffelpreise bei Varianten

Wenn du bei Varianten Staffelpreise hinterlegen möchtest, hast du zwei Möglichkeiten, das zu machen. 

Zu Beginn gehst du wieder auf den Artikel, der die Varianten enthält. Dort gehst du auf die Varianten und siehst schon, welche Varianten einen Staffelpreis haben und welche nicht:

shopware staffelpreise6

Wenn du die Staffelpreise jetzt bearbeiten möchtest, kannst du einfach auf den Stift zum Bearbeiten gehen. 

shopware staffelpreise7

Hier kannst du die Staffelpreise dann wie gewohnt manuell bearbeiten.

shopware staffelpreise8

Alternativ kannst du auch einfach die Staffelpreise aus der Hauptvariante übernehmen, dafür musst du einfach diesen Button anklicken:

shopware staffelpreise10

Das Ergebnis im Frontend sieht dann so aus:

shopware staffelpreise9

Wenn du an einer Stelle nicht weiter kommst, stehen wir dir als Shopware Agentur gerne zur Seite!

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Shopware 6 Mindestbestellwert https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-mindestbestellwert/ https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-mindestbestellwert/#comments Tue, 31 Dec 2019 09:19:00 +0000 https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-mindestbestellwert/ Weiterlesen

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Die Funktion "Mindestbestellwert" wie man sie aus Shopware 5 kennt, existiert in Shopware 6 nicht mehr als eigene Funktion. Wie auch viele andere Features, kann auch der Mindestbestellwert über den Rule Builder angepasst werden. Alternativ lässt sich der Mindestbestellwert auch über ein Plugin lösen.

Weg 1: Rulebuilder

Mit dem Rulebuilder kann zunächst nicht offiziell ein Mindestbestellwert hinterlegt werden, sondern du musst über den Weg der Zahlungsarten gehen und diese sperren, wenn nicht ein vorher festgelegter Mindestbestellwert erreicht wurde.

Gehe auf Einstellungen > Rule Builder > Regel erstellen


Shopware Rulebuilder Mindestbestellwert

Dort trägst du dann den Namen der Regel an. Benenne diesen so, dass du ihn persönlich verstehst, zum Beispiel "Mindestbestellwert 30€".

Wenn du bereits Regeln erstellt hast, solltest du dir Gedanken um die Priorität der Regel machen. Ansonsten kannst du bei "Priorität" zum Beispiel "1" eintragen.

Im Bereich "Typ" wählst du "Zahlungsart" aus.

Shopware Rulebuilder Zahlungsart

Nun kommen wir zur eigentlichen Regel im Bereich "Bedingungen".

  • Mindestbestellwert inkl. Versandkosten: Möchtest du einen Mindestbestellwert einrichten, der inklusive Versandkosten berechnet wird, wählst du "Gesamtsumme"
  • Mindestbestellwert ohne Versandkosten: Wenn du einen Mindestbestellwert haben möchtest, zu welchem die Versandkosten nicht hinzugezählt werden, wählst du "Summe".
Shopware Rule Builder Summe und Gesamtsumme

Im nächsten Schritt wählst du "ist größer" oder "ist größer/gleich", je nach persönlichem Wunsch. Wenn du also exakt ab 30,00 € die Zahlungsmethoden freischalten möchtest, wählst du "Ist größer/gleich". Wählst du "größer" aus, gilt dies ab 30,01 €.

Shopware Rulebuilder Gesamtsumme

Sobald diese Regel aktiv ist und du den Cache geleert hast, greift die Regel bereits. Technisch bist du damit fertig, für die User Experience empfehlen wir dringend, einen weiteren Schritt durchzuführen.

Wichtig: Solltest du bereits andere Regeln für Zahlungsarten im Rule Builder hinterlegt haben, müssen diese erweitert werden. Diese kannst du mit einem "Und" erweitern, damit beide Regeln sauber greifen und nicht kollidieren. 

Meldung im Checkout

Wenn die Zahlungsmethode nicht verfügbar ist, siehst du im "Drawer" und Checkout lediglich "Die Zahlungsart *Name* ist für Ihren aktuellen Warenkorb gesperrt".

Checkout Zahlungsart gesperrt

Wenn der Nutzer zuvor nicht auf den Mindestbestellwert hingewiesen wurde, kann er diese Meldung nicht verstehen. Auch bei vorherigen Hinweisen im Shop sollte dieser Text angepasst werden, damit der Kunde die Meldung versteht, seinen Warenkorbwert erhöhen und die Bestellung abschließen kann.

Im nächsten Schritt suchst du also den Textbaustein:

checkout.payment-method-blocked
Shopware Textbausteine
Shopware Textbaustein checkout.payment method blocked

Diesen solltest du so anpassen, dass deine Kunden ihn verstehen, zum Beispiel:

"Der Warenkorbwert liegt unter dem Mindestbestellwert von 30 € (inkl. Versandkosten). Bitte erhöhen Sie den Warenkorbwert, um Ihre Bestellung abschließen zu können."

Wichtig: Wenn du beispielsweise bereits eine Regel im Rule Builder hast, die eine bestimmte Zahlungsmethode sperrt, sobald beispielsweise "DPD" statt "DHL" gewählt wurde, taucht derselbe Hinweis mit dem Mindestbestellwert auf, auch wenn die eigentliche Sperrung sich auf die Versandmethode bezieht. Sollte es entsprechende Szenarien in deinem Onlineshop geben, empfehlen wir den Weg über ein Plugin.


Weg 2: Plugin

Wir empfehlen, Plugins vor allem dann einzusetzen, wenn es sich nativ nicht oder nur eingeschränkt abbilden lässt. In erster Linie ist daher der Weg über den Rule Builder empfehlenswert. Sollte der Rule Builder keine Option für dich sein, beispielsweise weil du bereits bestehende Regeln zu den Zahlungsmethoden aktiviert hast und der Hinweistext unpassend ist, gibt es dennoch die Möglichkeit, es über ein Plugin zu lösen.

Mit dem Plugin "Mindestbestellwert" von ditegra GmbH kannst du ab Shopware 6.3.0.0 den Mindestbestellwert über das Plugin lösen. Die monatlichen Kosten liegen bei 9,90 €.

Ein Vorteil liegt darin, dass du bereits im Drawer den "Weiter zur Kasse"-Button ausgrauen kannst, wenn der Mindestbestellwert nicht erreicht wurde.

Weiter zur Kasse deaktivieren Mindestbestellwert Shopware


Testing

Ein wichtiger Grundsatz ist, dass deine gesetzten Regeln im Rule Builder wohlüberlegt sein sollten. Überlege dir mehrere Zusammenstellungen des Warenkorbs und stelle sicher, dass die Regeln wie gewünscht greifen. Das Testing ist besonders wichtig, wenn es um das Thema Checkout und Zahlung geht. Nichts wäre ärgerlicher als ein Kunde, der ein Produkt kaufen möchte, aber technisch keine Möglichkeit dazu hat. Je nach internem Monitoring fallen solche Fehler möglicherweise auch erst nach längerer Zeit auf.

Eine einfache Regel mit der "Summe" bzw. "Gesamtsumme" ist nicht sehr komplex, sollte dennoch ordentlich getestet werden.

Wir empfehlen daher, ein sauberes Testing und ein ordentliches Monitoring des Bestellaufkommens und der Abbruchrate im Checkout. Google Analytics 4 kann hierbei ein Tool der Wahl sein, wobei die Daten zum Bestellaufkommen bis zu 48 Stunden rückständig sein können.

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Shopware Cookies & Cookie Banner https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-cookies/ https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-cookies/#comments Mon, 30 Dec 2019 16:28:00 +0000 https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-cookies/ Weiterlesen

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Ein Cookie Banner ist für alle Onlineshops datenschutzrechtlich notwendig, um eine Einwilligung zur Verarbeitung von Nutzerdaten zu erhalten, wenn personenbezogene Daten verarbeitet werden. Für Shopbetreiber ist das Tracking von Nutzern wichtig, um den Erfolg der Marketing-Maßnahmen messbar zu machen und Tools wie Google Analytics einzubinden. Shopware 6 bringt einen nativen Cookie Banner mit, der direkt im Backend aktiviert werden kann. Dieser wird von Shopware kontinuierlich weiterentwickelt und auch Google Analytics 4 bzw. der Google Tag Manager lassen sich mittlerweile einfach über das Backend integrieren. Es gibt allerdings auch Anwendungsfälle, in denen ein externer Cookie Banner für deinen Shopware Shop sinnvoll ist.

Inhaltsverzeichnis:

Vergleich: Nativer Shopware Cookie Banner vs. externer Anbieter

Ob der native Shopware Cookie Banner ausreicht oder ein externer Anbieter die bessere Wahl ist, hängt vor allem davon ab, welche Tracking-Tools eingesetzt werden und wie viel Einfluss auf Design und Consent Mode erforderlich ist.

Nativer Shopware Banner Externer Anbieter (z. B. Cookiebot, Usercentrics)
Aufwand Gering (wenige Minuten, kein Plugin) Mittel (Account, Konfiguration, GTM-Integration)
Darstellung Untere Leiste (Bottom Bar), nicht repositionierbar ohne CSS/Theme-Anpassung Konfigurierbar: Overlay, zentriertes Modal, Bottom Bar
Texte und Design Texte via Shopware Snippets, Design nur via CSS im Theme Backend-Editor beim Anbieter, kein Code nötig
Consent Mode V2 Basic (seit 6.5.8.6) Basic und Advanced möglich
Google Ads Tracking Nicht direkt über den nativen Banner steuerbar, indirekt über GA4 Vollständig über GTM und Consent Mode steuerbar
PageSpeed Kein externes Script, keine zusätzliche DNS-Anfrage durch den Banner Externes Script vom Anbieter-Server
Kosten Inklusive in Shopware Individuell nach Shopgröße, Anbieter & Abrechnungsmodell
Für wen geeignet Kleine Shops, kein oder sehr geringer AdSpend, ausschließlich GA4 Shops mit Google Ads, mehreren Tracking-Tools oder Anforderungen an Consent Mode v2 Advanced & Consent Logs
Datenschutz Consent wird eingeholt, allerdings keine Logs oder Aktualisierung der Rechtstexte Consent wird eingeholt, oft mit Logs, vorgegebenen Rechtstexten und Cookie-Scanner

Wann ist ein externer Anbieter sinnvoll?

Wir empfehlen einen externen Anbieter, wenn mindestens einer dieser Punkte zutrifft:

  • Du möchtest Einwilligungslogs vorliegen haben
  • Du betreibst Google Ads und möchtest die Conversion-Modellierung im Advanced-Mode nutzen
  • Du bindest mehrere Tracking-Tools ein (GA4, Meta Pixel, TikTok, Hotjar, Google Ads) und möchtest alle über einen Banner steuern.
  • Du möchtest den Banner visuell anpassen (Position, Farben, Design), ohne Anpassungen am Theme-Code vornehmen zu müssen.
  • Du benötigst automatisches Cookie-Scanning, das neu hinzugekommene Cookies erkennt und im Banner dokumentiert.

Möglichkeit 1: Nativer Shopware Cookie Banner

Aktivierung im Backend

Der native Cookie Banner wird über Einstellungen → Shop → StammdatenSicherheit und Datenschutz aktiviert. Dort findest du zwei Optionen:

  • Standard Cookiehinweis verwenden: aktiviert den Banner. Ohne diese Einstellung erscheint kein Banner in der Storefront.
  • „Alle Cookies akzeptieren"-Button anzeigen: blendet einen „Alle akzeptieren"-Button ein, mit dem Nutzer per Klick alle Cookie-Kategorien auf einmal bestätigen können.
Shopware nativen Cookie Banner aktivieren

Nach dem Speichern ist der Banner sofort aktiv. Shopware blockiert alle im Shopware Cookie Manager registrierten, nicht technisch notwendigen Scripts, bis der Nutzer eine Auswahl getroffen hat.

Darstellung und Anpassungsmöglichkeiten

Der native Shopware Cookie Banner erscheint als Leiste am unteren Bildschirmrand. Eine andere Position lässt sich nicht über das Backend konfigurieren. Wer den Banner zentriert darstellen möchte, muss das über CSS-Anpassungen im Theme umsetzen.

Beispiel eines individualisierten Shopware Cookie Banners:

Shopware Cookie Banner mit Styling

Der Banner zeigt bei einem Klick auf „konfigurieren" die registrierten Cookie-Gruppen (Technisch notwendig, Komfortfunktionen, Marketing, Statistik) mit einzelnen Checkboxen. Plugins und Apps registrieren ihre Cookies automatisch in den zugehörigen Gruppen, sobald sie installiert und aktiviert sind.

Der Banner lässt sich ohne Plugin auf zwei Arten anpassen:

  • Texte: Unter Einstellungen → Shop → Textbausteine nach „Cookie" suchen. Alle Snippet-Schlüssel wie zum Beispiel cookie.groupRequired oder cookie.groupMarketing lassen sich dort für jede Sprache bearbeiten.
  • Design: Farben, Abstände und Schriften lassen sich ausschließlich über CSS-Anpassungen im Theme ändern. Einen Backend-Editor für das Design gibt es nicht.

Wenn Nutzer später ihre Cookie-Einwilligung ändern möchten, kannst du einen Link in den Footer einbauen. Lege dafür unter Inhalt → Kategorien eine neue Kategorie an, setze den Link-Typ auf „Extern" und trage als Linkziel /cookie/offcanvas ein. Ein Klick darauf öffnet die Cookie-Einstellungen als Offcanvas-Menü.

Google Tag Manager & Google Analytics beim nativen Banner

Seit Shopware 6.5.8.6 unterstützt der native Cookie Banner Google Consent Mode V2, wenn Google Analytics über das Shopware Backend eingebunden ist. Der Cookie Banner blockiert Google Analytics 4, bis der Nutzer einwilligt.

Tipp: Den Google Tag Manager in Shopware kannst du seit 6.7.0.0 einfach im Backend anstelle von Google Analytics 4 einbinden. Somit ist auch ein Setup über Shopware Cookie Banner + Google Tag Manager möglich. Weitere Infos zur Einbindung von Google Analytics 4 in Shopware findest du in unserem Blogbeitrag.

So testest du deinen Cookie Banner

Öffne nach der Aktivierung ein Inkognito-Tab deines Browsers und besuche deinen Shop. Klicke mit einem Rechtsklick auf die Seite → Untersuchen → Tab "Network". Suche dort nach „analytics" oder „gtag".

Network Tab Google Analytics vor Consent

Taucht dort nichts auf, bevor du den Cookie Banner bestätigt hast, ist das Tracking korrekt geblockt. Nach der Zustimmung sollte der GA4-Request erscheinen. Dann siehst du in Google Analytics 4 unter der Echtzeitansicht deine Events, die du auf der Seite gerade ausgeführt hast.

Möglichkeit 2: Externer Cookie Banner (Cookiebot / Usercentrics)

Externe Anbieter lassen sich auf drei Wegen in Shopware einbinden:

  • Plugin: Die meisten großen CMP-Anbieter wie Cookiebot oder Usercentrics stellen ein eigenes Shopware-Plugin bereit. Die Installation läuft wie bei jedem anderen Plugin über den Store, die Konfiguration erfolgt direkt im Shopware-Backend. Das ist der unkomplizierteste Weg, weil der Anbieter die Shopware-Kompatibilität pflegt und keine Theme-Eingriffe nötig sind.
  • Direkt im Theme: Alternativ lässt sich das CMP-Script manuell in das Theme einbinden über die base.html.twig. Das bietet mehr Kontrolle über Ladereihenfolge und Ausgabe, setzt aber Twig- und PHP-Kenntnisse voraus.
  • Google Tag Manager: Viele Shops setzen auf GTM als Mittelweg und laden darüber ihr Cookie Banner, weil sich dort der Großteil der Marketing-Tags an einem Ort verwalten lassen. Der technische Vorbehalt: Der GTM muss technisch vor der Consent-Entscheidung des Besuchers laden, damit er die Zustimmung erfassen und an alle enthaltenen Tags weitergeben kann. Dadurch baut dein Shop beim ersten Seitenaufruf eine Verbindung zu Google-Servern auf, bevor der Besucher den Cookie Banner sieht. Das ist datenschutzrechtlich relevant und sollte mit deinem Datenschutzbeauftragten abgestimmt werden.

Wir empfehlen für die meisten Shops den Einstieg über den Plugin Store. Wer GTM bereits für andere Tags nutzt, kann die Cookie-Banner-Integration direkt im Google Tag Manager abbilden, sollte aber die Verbindung zu Google-Servern vor Consent bewusst in Kauf nehmen und dokumentieren.

Welche Cookies setzt Shopware standardmäßig?

Shopware 6 setzt eine überschaubare Anzahl Cookies out of the box. Technisch notwendige Cookies benötigen keine explizite Zustimmung. Alle weiteren Cookies kommen durch Plugins, Apps oder eingebundene Drittanbieter-Skripte hinzu. Sobald dabei personenbezogene Daten verarbeitet werden, ist eine Zustimmung erforderlich.

Cookie-Name Zweck Kategorie Laufzeit
session- Session-Verwaltung (Warenkorb, Login-Status) Technisch notwendig Session (bis Browser geschlossen)
timezone Zeitzone des Nutzers für korrekte Zeitanzeige Technisch notwendig Session
cookie-preference Speichert die Cookie-Einwilligung des Nutzers Technisch notwendig 30 Tage
_csrf_token CSRF-Schutz für Formulare Technisch notwendig Session
sw-states Speichert UI-Zustände im Storefront (z. B. Offcanvas-Status) Technisch notwendig Session
slt „Stay logged in"-Funktion für angemeldete Kunden Technisch notwendig 30 Tage

FAQ

Kann ich den nativen Cookie Banner mittig auf der Seite anzeigen statt unten?

Nicht über das Backend. Eine zentrierte Darstellung ist nur über CSS-Anpassungen im Theme umsetzbar. Wer das ohne Code-Anpassungen erreichen möchte, ist mit einem externen Anbieter besser bedient.

Wie ändere ich den Text im Cookie Banner?

Unter Einstellungen → Shop → Textbausteine nach „Cookie" suchen. Alle angezeigten Snippet-Schlüssel lassen sich dort sprachspezifisch bearbeiten.

Wie binde ich einen „Cookie-Einstellungen ändern"-Link in den Footer ein?

Lege unter Inhalt → Kategorien eine neue Kategorie an, setze den Link-Typ auf „Extern" und trage als Linkziel /cookie/offcanvas ein. Beim Klick öffnet Shopware das Cookie-Konfigurationsmenü als Offcanvas.

Shopware Versionshistorie

Diese Übersicht dokumentiert relevante Änderungen am Cookie-System und Cookie Manager in Shopware 6 und Shopware 5.

Shopware 6

Major Changes

Version Datum Änderung
6.7.4.0 2025-11 Neue Route /cookie/groups im CookieController liefert Cookie-Gruppen als JSON für dynamische Offcanvas-Cookie-Dialoge. Vimeo und YouTube erhalten separate Cookie-Consent-Einträge und können unabhängig voneinander akzeptiert oder abgelehnt werden.
6.6.1.0 2024-04 GDPR-Video-Element prüft zuerst die Cookie-Präferenz des Nutzers, bevor das Video-Element ersetzt wird (neue Methode checkConsentAndReplaceVideo). Neue Cookie-Gruppe MARKETING_COOKIES für Google Consent Mode V2 hinzugefügt.
6.6.0.0 2024-04 Google Consent Mode V2 initial integriert: Marketing-Cookie-Gruppe und gtag-Consent-Signale vorbereitet. Beschriftung des Ablehnen-Buttons von „Deny" in „Only technically required" umbenannt.
6.5.8.6 2024-02 Google Consent Mode V2 im LTS-Zweig eingeführt: greift bei Nutzung des nativen Cookie-Banners mit GA4-Integration (Basic-Variante).
6.4.12.0 2022-06 Administrator kann die standardmäßige Cookie-Benachrichtigung im Backend deaktivieren.
6.4.7.0 2021-12 Bug behoben: Der Google Tag Manager wird nur ausgespielt, wenn "Google Analytics 4" akzeptiert wurde.
6.4.0.0 2021-05 Neue Cookie-Gruppe groupComfortFeatures und Wunschlisten-Cookie im Cookie Provider eingeführt.
6.3.4.0 2020-12 Apps können über die manifest.xml eigene Cookies definieren, die im Cookie Manager angezeigt werden. „Alle Cookies akzeptieren"-Button ergänzt.
6.3.3.0 2020-11 DSGVO-konforme Video-Elemente eingeführt: YouTube- und Vimeo-Videos werden erst nach Cookie-Einwilligung geladen.
Minor Changes anzeigen
Version Datum Änderung
6.7.4.0 2025-11 Google reCAPTCHA lädt nur noch, wenn technisch notwendige Cookies akzeptiert wurden. Cache-Handling für Cookies korrigiert. Google Consent Mode V2: default-Befehl wird nur noch mit abgelehnten Zuständen aufgerufen.
6.7.3.0 2025-10 Cookie-Groups-API liefert einen Hash, der Änderungen in der Cookie-Konfiguration erkennbar macht und automatisierte Update-Logik ermöglicht.
6.7.0.0 2025-06 Google Consent Mode wird im Storefront-Template nur noch eingefügt, wenn Google Analytics aktiviert ist. Barrierefreiheit der Cookie-Einstellungen verbessert.
6.6.9.0 2024-12 Google Ads Cookie-Hinweis im CookieController wird nur noch angezeigt, wenn Google Analytics aktiviert ist.
6.6.7.0 2024-10 Wunschlisten-Cookie (wishlist-enabled) von Session-Cookie auf persistenten Cookie mit 30 Tagen Laufzeit umgestellt.
6.6.6.0 2024-09 ARIA-Label für den Bereich Cookie-Einstellungen ergänzt (Barrierefreiheit).
6.6.5.0 2024-08 Admin-Login-Session: einheitliche setRememberMe-Funktion eingeführt, betrifft das Session-Cookie-Handling im Administrationsbereich.
6.5.7.0 2023-11 Neuer Consent Banner für die Shopware-interne Nutzungsdatenerfassung eingeführt. Betreiber können die Datenweitergabe an Shopware AG im Admin kontrollieren.
6.4.19.0 2023-02 CSS-Korrektur: Margin im Cookie-Einwilligungsbereich richtig gesetzt.
6.4.14.0 2022-08 Mobiler Bug behoben: Ablehnen-Button im Cookie Consent löste Touchstart-Events auf darunterliegenden Elementen aus.
6.4.10.0 2022-04 Cookie Consent Buttons erhalten einheitlich die CSS-Klasse btn-primary. Cookie Manager berücksichtigt den Aktivierungsstatus von Apps: deaktivierte Apps liefern keine Cookies mehr.
6.4.8.2 2022-03 Session-Cookies werden nicht mehr im HTTP-Cache gespeichert (CacheStore angepasst).
6.4.5.0 2021-10 Visuellen Flackerfehler der Sidebar beim Klick auf „Alle Cookies akzeptieren" behoben.
6.4.2.0 2021-07 Neuer Cookie-Eintrag für Google reCAPTCHA v3 in der technisch notwendigen Cookie-Gruppe des Cookie Managers hinzugefügt.
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Shopware 5

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Shopware Preisgruppen https://www.8mylez.com/shopware-wiki/preisgruppen/ https://www.8mylez.com/shopware-wiki/preisgruppen/#comments Mon, 30 Dec 2019 12:34:00 +0000 https://www.8mylez.com/shopware-wiki/preisgruppen/ Weiterlesen

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Mit den Shopware Preisgruppen kannst du deinen Kunden attraktive Rabatte für den Kauf mehrerer Produkte einräumen.

Dabei kannst du auch nur bestimmten Kundengruppen Preisgruppen zuweisen!

Preisgruppen einrichten

Die Einstellungen für die Preisgruppen findest du in den Shopware Grundeinstellungen.

Shopware Preisgruppe

In den Grundeinstellungen selbst suchst du den Punkt "Preisgruppen" unter dem Überpunkt "Artikel".

Shopware Preisgruppe2

In der Übersicht angekommen, gehen wir in die rechte Spalte. Dort geben wir der Preisgruppe einmal einen Namen, z.B. Testpreis, wählen die gewünschte Kundengruppe aus und gehen letzten Endes auf hinzufügen.

Shopware Preisgruppe3

Die Preisgruppe ist nun angelegt, jetzt muss noch die Anzahl der Artikel und der zugehörige Rabatt hinterlegt werden.

Shopware Preisgruppe4

In unserem Beispiel werden ab 10 Artikel eines Produkts ein Rabatt von 10% gewährt. Abschließend musst du die Änderungen speichern.

Einstellung in Artikeln

Damit die Änderung für einzelne Artikel sichtbar wird, musst du die Preisgruppe dem gewünschten Artikel hinzufügen.

Shopware Preisgruppe5

Danach musst du das Produkt speichern und den Cache leeren.

Ergebnis

Im Frontend sieht das Ergebnis so aus:

Detailseite:

Shopware Preisgruppe6

Checkout:

Shopware Preisgruppe7

Wenn du an einer Stelle nicht weiter kommst, kannst du uns als Shopware Agentur gerne kontaktieren!

Weitere Shopware Basics

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Shopware Mindermengenzuschlag https://www.8mylez.com/shopware-wiki/mindermengenzuschlag/ https://www.8mylez.com/shopware-wiki/mindermengenzuschlag/#comments Mon, 30 Dec 2019 10:56:00 +0000 https://www.8mylez.com/shopware-wiki/mindermengenzuschlag/ Weiterlesen

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Du arbeitest in deinem Shop mit einem Mindestbestellwert oder möchtest in Zukunft damit arbeiten? Dann biete deinen Kunden doch einen Mindermengenzuschlag an!

Wir möchten dir einmal Schritt für Schritt zeigen, wie du den Mindermengenzuschlag in Shopware einrichtest.

Shopware Mindermengenzuschlag einrichten

Den Mindermengenzuschlag kannst du relativ einfach über das Backend einrichten.

Dafür musst du zuerst in die Grundeinstellungen.

Shopware Mindermengenzuschlag

Dort musst du in den Punkt "Kundengruppen"

Shopware Mindermengenzuschlag2

Wenn du dich in den Einstellungen für die Kundengruppen befindest, musst du die gewünschte Kundengruppe auswählen, die den Mindermengenzuschlag erhalten soll.

In unserem Beispiel ist das die Kundengruppe "Shopkunden". Deine gewünschte Kundengruppe musst du dann einmal bearbeiten.

Auf der rechten Seite findest du dann einmal die relevanten Einstellungen:

Shopware Mindermengenzuschlag3

Mit "Zuschlag bei Bestellungen" ist hier der Mindermengenzuschlag gemeint!

Wenn du den Mindestbestellwert noch nicht hinterlegt hast, sollte deine Einstellung so aussehen. 

In unserem Beispiel setzen wir dann einmal den Mindestbestellwert auf 10€, den Mindermengenzuschlag auf 5€.

Shopware Mindermengenzuschlag4

Ergebnis

Das Ergebnis sieht so aus:

Shopware Mindermengenzuschlag5

Sobald er Mindestbestellwert nicht erreicht wird, wird dem Kunden ein zusätzlicher Mindermengenzuschlag berechnet. 

Wenn du an einer Stelle nicht weiterkommst, kannst du uns als Shopware Agentur gerne kontaktieren!

Weitere Shopware Basics

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Shopware 5 Kategorien und Artikel verwalten https://www.8mylez.com/shopware-wiki/kategorien-und-artikel-verwalten/ https://www.8mylez.com/shopware-wiki/kategorien-und-artikel-verwalten/#comments Thu, 25 Jul 2019 08:03:00 +0000 https://www.8mylez.com/shopware-wiki/kategorien-und-artikel-verwalten/ Weiterlesen

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Inhaltsverzeichnis

  1. Kategorien
    1. Übersicht
    2. Anlegen
  2. Hersteller
    1. Übersicht
    2. Anlegen
  3. Artikel
    1. Übersicht
    2. Anlegen
    3. Varianten generieren
  4. Wie geht es weiter?

Kategorien

Es gibt verschiedene Arten von Kategorien. Unterschieden wird zwischen Hauptkategorien, Systemkategorien, Kategorien für Artikel und den Blog Kategorien. Die Systemkategorie Shopware wird vom System angelegt und interessiert uns wenig. Die Hauptkategorie Deutsch wird ebenfalls bei der Installation angelegt. Diese Kategorie fassen wir nicht an, da sie intern von Shopware genutzt wird und es sonst zu Problemen kommen kann.

Wir loggen uns im Backend unter http://meinedomain.com/backend/ ein und fahren mit der Maus über Artikel. In dem Dropdown Menü wählen wir Kategorien aus.

Shopware 5 Kategorien Menü

Ein neues Fenster öffnet sich und wir sehen die Kategorie Übersicht:

Shopware 5 Kategorie Übersicht

Übersicht

Wir sehen alle Kategorien die es in unserem Shop gibt. Ist die Kategorie grau hinterlegt, so ist sie inaktiv. Ansonsten kann in der Übersicht die Position oder Tiefe angepasst werden. Ganze einfach per Drag & Drop. Alle Kategorien unter der Deutsch Kategorie werden in der Hauptnavigation angezeigt. Können wir aber auch individuell anpassen.

Anlegen

Wenn wir die Demodaten installiert haben, sollten wir einige Kategorien sehen. Wir wollen aber unsere erste eigene Kategorie anlegen.

Fangen wir mit einer Kategorie an, die in der Navigation angezeigt werden soll. z.B. Kategorie, nicht sehr originell, aber wir wollen etwas lernen und dafür reicht es aus.

Dazu klicken wir auf die Kategorie Deutsch links in der Übersicht. Und geben den Namen Kategorie in das Eingabefeld mit dem Label Unterkategorie ein und klicken auf den Button Unterkategorie anlegen. Wir legen schließlich eine Unterkategorie unserer Hauptkategorie Deutsch an.

Shopware 5 Unterkategorie anlegen

Das wars schon. Die Kategorie ist angelegt und wird standardmäßig in der Hauptnavigation angezeigt.

Erste Shopware 5 Kategorie angelegt

Für SEO ist es sehr wichtig, dass wir die Eingaben für den Meta-Titel, Meta-Description und Meta-Keywords machen. Dazu klicken wir auf unsere neu erstellte Kategorie und scrollen weiter runter bis wir die Eingabefelder sehen. Nach dem wir die richtigen Informationen eingetragen haben, speichern wir das ganze und die Suchmaschinen werden glücklich sein.

Hersteller

Die Hersteller werden in der Detailansicht des Artikels angezeigt. Außerdem können die Logos schön in einem Slider in einer Einkaufswelt dargestellt werden. Wir gehen wieder auf den Menü Punkt Artikel und wählen im Dropdownmenü den Eintrag Hersteller aus.

Es erscheint die Übersicht der Hersteller:

Shopware 5 Hersteller

Übersicht

In der Hersteller Übersicht lässt sich nichts einstellen. Von hier aus können wir auf den Button Bearbeiten oder Löschen klicken. Oben links befindet sich ein Button Hinzufügen mit dem wir neue Hersteller anlegen können.

Shopware 5 Hersteller Übersicht

Anlegen

Mit einem Klick auf den Hinzufügen Button, erscheint ein neues Fenster:

Shopware 5 Hersteller anlegen

Unser Hersteller heißt z.B. Hersteller. Also befüllen wir die Maske mit passendem Inhalt:

Shopware 5 Hersteller angelegt

Vergesst nicht das Logo auszuwählen. Gerade auf der Detailansicht des Artikel ist es praktisch wenn ein Logo vorhanden ist, da es dort angezeigt wird. Auch bei dem Hersteller-Slider sieht es deutlich besser aus wenn die Hersteller Logos drin sind, als einfach nur Standard Text.

Unser erster Hersteller ist angelegt und wir können mit dem ersten Artikel starten.

Artikel

Auch hier gibt es verschiedene Arten von Artikeln die wir anlegen können. Es wird zwischen Artikeln und Artikel mit Varianten unterschieden. Manche Shopbetreiber machen nämlich den Fehler, dass sie für jede Variante eines Artikels (z.B. andere Farbe) einen komplett neuen Artikel anlegen. Das hat einige Nachteile, z.B. muss der Text jedes mal bei allen Farbvariationen angepasst werden. Wir zeigen euch wie ihr ganze einfach Varianten anlegen und verwalten könnt. Schauen wir uns zunächst die Übersicht der Artikel an. Dazu mit der Maus über Artikel oben links in der Navigation:

Shopware 5 Artikel Übersicht Menüpunkt

Übersicht

Hier gibt es bereits einiges zu sehen, wenn ihr die Demodaten installiert habt:

Shopware 5 Artikel Übersicht

Links an der Seite gibt es den Filter. Standardmäßig können wir nach den Kategorien filtern. Weiter unten gibt es das Tab Filter. Damit lassen sich vorgefertigte Filter nutzen oder eigene bauen. Sehr praktisch wenn viele Artikel vorhanden sind. Die Übersicht kann ganz einfach erweitert werden. Dazu einfach auf den kleinen Pfeil (der erscheint erst beim Mouseover) einer Spalte klicken und beim Dropdownmenü auf Spalten. Die möglichen Spalten werden angezeigt wir können per Checkbox auswählen, welche angezeigt werden sollen.

Mit einem Doppelklick auf einen Artikel können wir die angezeigten Werte bearbeiten. Ist ganze nett, wenn es nur eine Kleinigkeit ist und schnell gehen muss. Legen wir unseren ersten Artikel an:

Anlegen

Dazu fahren wir mit der Maus auf Artikel in der Navigation und klicken auf Anlegen.

Shopware 5 Artikel anlegen

Es öffnet sich ein neues Fenster mit ganz vielen Eingabefeldern. Wirklich vielen Eingabefeldern. 

Wir fangen mit den nötigen Informationen an um unseren ersten Artikel anzulegen. Zuallererst wählen wir unseren erstellten Hersteller Hersteller aus. Es folgen die Artikel-Bezeichnung und Artikelnummer. Beim Preis wird die Spalte mit dem Kopf Preis im Shop ausgegeben, d.h. da tragen wir den Verkaufspreis ein.

Die Beschreibung wird in der Detailansicht komplett ausgegeben und in dem Listing nur zum Teil (oder gar nicht, je nach Konfiguration) angezeigt.

Wieder ganz wichtig für SEO, sind die Meta Informationen, d.h. unbedingt ausfüllen!

So schaut das ganze bei uns aus:

Shopware 5 Artikel anlegen Stammdaten Teil 1

Weiter unten sollten wir noch den Lagerbestand angeben, damit die Verfügbarkeit auch auf der Detailansicht des Artikels passt.

Shopware 5 Artikel anlegen Stammdaten Teil 2

Es fehlt die Zuweisung zu mindestens einer Kategorie und ein Bild (für bessere Usability).

Im Reiter Kategorien kannst du links die Kategorie Deutsch aufklappen und unsere erstellte Kategorie Kategorie durch einen Klick auf das Plus Icon zu diesem Artikel zuweisen. Gar nicht so schwer, oder?

Shopware 5 Artikel anlegen Kategorie zuweisen

Zum Schluss noch unter dem Reiter Bilder durch einen Klick auf Bilder auswählen oder Bilder hochladen das passende Bild hinzufügen. Wir haben einfach ein Bild aus den Demodaten genommen:

Shopware 5 Artikel anlegen Bild zuweisen

Durch einen Klick auf Speichern wird der erste Artikel angelegt!

So schaut das ganze im Listing (in der Kategorie Kategorie) aus:

Shopware 5 Listing

Und in der Detailansicht so:

Shopware 5 Detailansicht

Für alle die keine normalen Artikel haben, sondern verschiedene Variationen davon, schauen wir uns die Artikel-Varianten an.

Varianten generieren

Um verschiedene Varianten von einem Artikel anzulegen, muss dieser erstmal existieren. Wenn wir also die oberen Schritte durchgeführt haben, können wir mit diesem weiter machen.

Wir öffnen unseren Artikel durch einen Klick auf den Bleistift (Bearbeiten):

Artikel bearbeiten

Und setzen einen Haken bei Varianten-Artikel und speichern den Artikel. Erst dann wird der Reiter Varianten verfügbar.

Shopware 5 Varianten aktiv

Wenn wir auf den Tab Varianten klicken sehen wir die möglichen Gruppen der Variationen.

Shopware 5 Artikel Varianten Gruppen

Für unser Beispiel wollen wir die Größe und Farbe variabel machen. Dazu klicken wir auf die Checkbox bei der jeweiligen Gruppe.

Wir sehen, dass diese Gruppen direkt zu aktiven Gruppen zugeordnet werden.

Aktive Varianten Gruppen

Wenn wir eine der aktiven Gruppen anklicken, erscheint rechts eine Auswahl der möglichen Optionen für diese Gruppe. Wir setzen entsprechend die Haken bei den jeweiligen Farben die wir auswählen wollen. Wir nehmen die Farben: Schwarz, Weiß, Blau und Geld:

Varianten mit ausgewählten Optionen Farbe

Dasselbe machen wir bei der Größe. Hier nehmen wir S, M, L und XL:

Varianten mit ausgewählten Optionen Größe

Sobald alles unseren Wünschen entspricht, generieren wir die Varianten mit einem Klick auf Varianten generieren. Wir erhalten eine Frage, welche wir mit Ja beantworten:

Varianten generieren Frage

Es erscheint ein neues Fenster. Wir klicken auf Start und starten den Prozess der Variantengenerierung.

Varianten generieren Start

Alle möglichen Kombinationen wurden erstellt. Jetzt können wir diese individuell bearbeiten und so einstellen wie es uns am besten gefällt. Zum Bearbeiten einfach auf den Bleistift klicken.

Varianten Übersicht

So schaut die Detailansicht mit den neuen Varianten dann aus:

Varianten Detailansicht

Wie geht es weiter?

Diesen Prozess wiederholen wir für unsere gesamten Artikel. Dabei sollten wir darauf achten, welche Artikel wirklich Varianten sind. In der Shopware Dokumentation gibt es dazu auch noch einiges an Input, wenn wir etwas detaillierter in die Artikelerstellung schauen wollt.

Weitere Tipps zu Shopware

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Shopware 5 Bestellabwicklung & E-Mail Benachrichtigung https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-bestellabwicklung-e-mail-benachrichtigung/ https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-bestellabwicklung-e-mail-benachrichtigung/#comments Thu, 25 Jul 2019 00:00:00 +0000 https://www.8mylez.com/shopware-wiki/shopware-bestellabwicklung-e-mail-benachrichtigung/ Weiterlesen

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Inhaltsverzeichnis

Kundensicht

Du kannst die Änderungen auch in unserem Shopware 5 Demoshop testen!

Wir stellen uns jetzt einfach vor, dass wir unsere eigenen Kunden sind. Der ganze Shop muss durchgecheckt werden und überprüft werden.

Natürlich heißt das jetzt nicht jeden einzelnen Artikel aufrufen, sondern eher die Prozesse durchgehen und schauen ob alles soweit funktioniert und wir Geld verdienen können.

Beginnen wir mit dem, was alle neuen Kunden tun müssen: Sich Registrieren!

Registrieren

So kommen wir auf unseren aktuellen Shop drauf:

Aktueller Shop Übersicht

Oben rechts über Mein Konto kommen wir zur Registrierung.

Da geben wir unsere Daten ein und klicken auf Weiter

Registrieren

Nach einer erfolgreichen Registrierung landen wir im Konto des Kunden (in diesem Fall uns). Hier finden wir später auch alle Bestellungen und alles andere was mit unserem Konto zu tun hat.

In unserem E-Mail Postfach landet auch eine Bestätigung zur Anmeldung. Da sehen wir schon das erste Problem:

Erstes Problem mit E-Mail

Das Logo ist noch vom Demo Shop. Das wollen wir natürlich nicht so lassen. Wir tauschen es später bei der E-Mail Konfiguration aus.

In den Warenkorb

Konto ist angelegt, wir sind eingeloggt und es geht los mit dem Shopping!

Den Artikel den wir am Anfang angelegt haben, wollen wir jetzt kaufen. Einfach über die Kategorie auf den Artikel gehen und in den Warenkorb legen. Hat jeder sicher schon einmal gemacht.

In den Warenkorb

Wir wollen direkt bezahlen also geht es sofort weiter über den zur Kasse Button. Alternativ oben rechts über den Warenkorb.

AGB lesen und bestätigen nicht vergessen und das Ganze bestellen.

Per E-Mail kommt wieder eine Bestätigung der Bestellung und das wars auch schon!

Unsere erste Bestellung in unserem ersten eigenen Shop!

Leider noch nicht echt, aber das kriegen wir auch noch hin.

Schauen wir uns das Backend an und "verarbeiten" die Bestellung.

Backend: Bestellungen

Ganz einfach auf www.meinshop.de/backend gehen und euch anmelden. Solltet ihr bereits kennen.

Es gibt verschiedene Workflows. Ich zeige euch ein Beispiel. Ihr könnt diesen Workflow natürlich an eure Bedürfnisse anpassen.

Über Kunden kommen wir auf die Bestellungen:

Bestellungen Menü Link

Es öffnet sich die Bestellübersicht mit allen Bestellungen.

Bestellungen Übersicht

Mit einem Klick auf den kleinen Bleistift bei einer Bestellung öffnet sich die Detailansicht der Bestellung mit allen zugehörigen Informationen.

Bestellungen Detailansicht

Die Zahlungsart ist bei dieser Bestellung Vorkasse, daher warten wir auf die Zahlung des Kunden.

Sobald diese eingetroffen ist, tragen wir in das Feld Bezahlt am das Datum des Geldeingangs ein und wählen als Zahlungsstatus den Status Komplett bezahlt aus.

Wir speichern die Bestellung und bereiten den Versand vor. Damit unser Kunde informiert wird, wählen wir bei Bestellstatus den Status In Bearbeitung aus. Es öffnet sich ein neues Fenster und wir können den Kunden per E-Mail informieren, dass es mit der Bestellung weiter geht.

Nachdem alles soweit mit dem Versand geregelt ist und das Paket bei der Post abgegeben wurde, können wir den Bestellstatus anpassen. Wir setzen den Bestellstatus auf Komplett ausgeliefert und senden dem Kunden wieder eine E-Mail, damit er immer informiert ist.

Wenn wir einen Tracking Code eintragen, wird dieser unter Meine Bestellungen im Kundenkonto angezeigt und der Kunde kann das Paket verfolgen.

Meine Bestellung Tracking Code

Ihr solltet ausprobieren und schauen welcher Ablauf am besten zu euch passt.

E-Mail Konfiguration

Die Bestellbestätigung die an unsere Kunden geht passt noch nicht ganz.

Bestellbestätigung

Das Logo muss ausgetauscht werden. Bei Unsere Bankverbindung steht nichts drin. Und für Rückfragen keine Adresse angegeben.

Passen wir zuerst die Informationen an. Unter Grundeinstellungen > Shopeinstellungen > Stammdaten tragen wir unsere Adresse und Bankverbindung ein.

Stammdaten

Die Stammdaten sollten auch am Anfang beim First Run Wizard eingetragen werden.

Das Logo stimmt noch nicht. Das können wir einfach anpassen.

Unter Einstellungen > Grundeinstellungen > Storefront > eMail-Einstellungen finden wir den Header und den Footer unserer E-Mails.

Da passen wir das Logo an. Unter Inhalte > Medienverwaltung können wir unser Logo hochladen oder ein vorhandenes auswählen. Uns interessiert die Adresse zu dem Logo.

Logo Adresse

Wir kopieren die Adresse http://shopware.local/media/image/7c/ca/0d/8mylez-university-rund.png (bei euch sollte das anders aussehen).

Und setzen es in den E-Mail Header ein:

Email Header Logo

Speichern nicht vergessen und den Cache leeren / Theme kompilieren.

Wichtig: Das Logo sollte die passende Größe haben, da es sonst viel zu groß oder klein angezeigt wird.

So sollte die Bestellbestätigung am Ende aussehen:

Bestellbestätigung Fertig

Rechtliches

Wir sind keine Anwaltskanzlei und können euch deswegen auch nicht sagen ob euer Shop jetzt rechtssicher ist. Da empfehlen wir wie am Anfang dieses Kurses den Händlerbund. Da kommt eine eine Überprüfung und Hilfe für rechtliche Fragen.

Wenn euch dieser Kurs gefällt und ihr Händlerbund Mitglied werden wollt, würden wir uns freuen wenn ihr euch über unseren Partnerlink anmeldet: haendlerbund.de/mitgliedschaft/uebersicht (Affiliate Link)


Weitere Shopware Basics

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Übersicht der Shopware Lizenzen
Du hast dich für den Start deines Projektes mit Shopware entschieden? Sehr gut! - Dann fehlt nur noch die richtige Edition. Shopbetreiber haben die Wahl zwischen 3 unterschiedlichen Shopware Lizenzen.

Shopware Starter Edition

Einfachste Version für den Shopware Einstieg. Du hast den vollen Zugriff auf die Grundfunktionen von Shopware, ganz ohne Einrichtungsgebühr:

  • unbegrenzte Anzahl an Produkten
  • eigene Shop-URL inklusive
  • wichtige Marketing- und SEO Funktionen
  • DSGVO- und rechtssicher
  • individualisierbare Landing-Pages und Erlebniswelten
  • Zugang zu über 3500 Plugins und Designs

Kosten

Die Starter Edition von Shopware ist kostenlos!


Shopware Professional Edition

Die Professional Edition bietet schon einige weitere Funktionen im Vergleich zu der Starter Edition. Folgende Funktionen sind in der Professional Edition vorhanden:

  • alle Funktionen der Starter Edition
  • Nutzung von weiteren Verkaufskanälen, Marktplätzen, Social Shopping
  • Steuerung mehrerer Shops
  • erweiterte CMS-Funktionen
  • Internationalisierung
  • technischer Support von Shopware

Weitere Informationen findest du auf der offiziellen Seite der Shopware Professional Edition.

Kosten

Die Shopware Professional Edition kostet einmalig 2495€ oder monatlich 199€!


Enterprise Edition

Shopbetreiber mit komplexen Shop Projekten steht eine dritte Lizenz zur Verfügung - die Enterprise Edition. Die Enterprise Edition hat zusätzlich zu den Funktionen der Professional Edition noch weitere spannende Features:

  • angepasst für B2B
  • unbegrenzte Staging-Umgebungen
  • persönlicher Key Account Manager
  • Notfallsupport, schnelle Reaktionszeiten und Support durch erfahrene Entwickler

Kosten

Für die Enterprise Edition zahlt ihr einmalig 39.995€. Monatlich kostet sie 2.495€. Interessant? Lies genauere Informationen auf der Seite der Shopware Enterprise Lizenz nach! 


Beratung

Wir beraten dich gerne kostenlos und unverbindlich zu den einzelnen Shopware Lizenzen. Kontaktiere uns dazu einfach, wir werden uns dann schnellstmöglich wieder bei dir melden!

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